
Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin
Als Aufbereitungsmechaniker/-in verarbeitest du Rohstoffe wie Erze, Kohle, Steine und Erden oder Recyclingmaterialien – du bedienst und wartest die Maschinen, die aus rohem Material verkaufsfähige Produkte machen.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
850–1.150 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Aufbereitungsmechaniker/-in?
Stell dir vor, aus einem riesigen Haufen Rohgestein wird am Ende ein sauber getrenntes, verwertbares Produkt – genau das ist dein Job. Als Aufbereitungsmechaniker/-in arbeitest du in der Rohstoffindustrie: beim Bergbau, in Kies- und Sandgruben, Steinbrüchen oder in Recyclinganlagen. Du steuerst und überwachst komplexe Maschinen und Anlagen, die Rohstoffe zerkleinern, sieben, waschen, sortieren und trennen. Ohne dich läuft im wahrsten Sinne des Wortes nichts.
- Maschinen und Anlagen für die Rohstoffaufbereitung bedienen und überwachen
- Rohstoffe wie Erze, Kohle, Kies, Sand oder Recyclingmaterial aufbereiten
- Betriebsstörungen erkennen und beheben
- Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchführen
- Messwerte erfassen, Produktionsabläufe dokumentieren und optimieren
- Auf Arbeits- und Umweltschutz achten
Passt das zu dir?
Wenn du gerne draußen und an großen Maschinen arbeitest, technisches Verständnis mitbringst und keine Scheu vor körperlicher Arbeit hast, bist du hier goldrichtig. Der Beruf ist ideal für dich, wenn du lieber anpackst als den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen. Du arbeitest oft im Schichtbetrieb und trägst echte Verantwortung – schließlich hängt die Produktion an dir und deiner Anlage.
Voraussetzungen
Ein Hauptschulabschluss reicht als Einstieg, viele Betriebe bevorzugen aber die mittlere Reife. Wichtig sind technisches Interesse, ein gutes Verständnis für Maschinen und Abläufe sowie Zuverlässigkeit. Mathe und Physik sollten keine Fremdwörter für dich sein, und du solltest keine Probleme damit haben, auch mal unter rauen Bedingungen zu arbeiten.
Und danach?
Nach der Ausbildung bist du in einer Branche unterwegs, die grundlegende Rohstoffe für fast alle Industrien liefert – die ist nicht wegzudenken. Mit Berufserfahrung kannst du dich zum Meister oder Techniker weiterbilden, eine Führungsrolle übernehmen oder dich auf bestimmte Aufbereitungsverfahren spezialisieren. Wer möchte, kann auch über eine Aufstiegsfortbildung den Weg ins Studium einschlagen.
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