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AusbildungsberufGesundheit & Soziales

Augenoptiker / Augenoptikerin

Als Augenoptiker/in berätst du Menschen bei der Wahl ihrer Brille oder Kontaktlinsen, vermisst deren Sehkraft und stellst maßgeschneiderte Sehhilfen her – Handwerk, Technik und Kundenberatung in einem.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Mittlere Reife

Vergütung

650–900 €

Das interessiert dich hier

Mit Menschen arbeitenHandwerk & AnpackenTechnik & MaschinenVerkauf & Kontakt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Sozial · Ordnend-verwaltend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Augenoptiker/in?

Du siehst selbst scharf – und sorgst dafür, dass andere es auch tun. Als Augenoptiker/in bist du die Person, die Brillen nicht nur verkauft, sondern von Grund auf kennt: Du prüfst die Sehstärke deiner Kunden, empfiehlst die passenden Gläser und Fassungen, schleifst und bearbeitest die Gläser selbst und passt die fertige Brille so an, dass sie perfekt sitzt. Klingt nach einem Handwerksberuf? Ist er – aber mit viel mehr drauf.

  • Sehtest durchführen und Korrektionsbedarf ermitteln (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung, Alterssichtigkeit)
  • Brillengläser schleifen, bohren, rillen, fräsen, polieren und einsetzen
  • Brillenfassungen anatomisch anpassen und Reparaturen durchführen
  • Kunden zu Kontaktlinsen beraten und Trageprofile erstellen
  • Spezielle Sehhilfen wie Lupen oder Schutzbrillen auswählen und erklären
  • Angebote kalkulieren und Reklamationen professionell lösen

Passt das zu dir?

Wenn du Spaß an Präzisionsarbeit hast, gerne mit Menschen redest und Technik und Handwerk kombinieren willst, bist du hier goldrichtig. Du arbeitest täglich an echten Ergebnissen – du gibst Menschen buchstäblich eine klarere Sicht auf die Welt. Geduld, ein sicheres Auftreten im Kundengespräch und ein Auge fürs Detail (ha!) sind deine Stärken.

Voraussetzungen

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, aber die meisten Betriebe wünschen sich einen mittleren Schulabschluss. Wichtig sind gute Noten in Mathematik (Berechnungen, Optik) und Physik sowie ein freundliches, offenes Auftreten im Umgang mit Kunden. Handwerkliches Geschick und Sorgfalt runden das Profil ab.

Und danach?

Nach der Gesellenprüfung stehen dir viele Wege offen: Du kannst dich zum Augenoptikermeister weiterbilden und deinen eigenen Laden eröffnen, dich auf Kontaktlinsenanpassung oder Sportoptik spezialisieren, oder ein Studium der Augenoptik/Optometrie dranhängen. Wer Führungsverantwortung will, findet sie als Filialleitung in einer Optikerkette. Die Nachfrage nach guten Augenoptikern ist dauerhaft hoch – schließlich brauchen immer mehr Menschen eine Sehhilfe.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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