
Ausbaufacharbeiter/Ausbaufacharbeiterin
Ausbaufacharbeiter/innen bringen den Rohbau zum Leben: Sie verlegen Böden, setzen Trockenwände, dämmen Fassaden und sorgen dafür, dass aus kahlen Betonhüllen echte Räume werden. Eine Ausbildung mit vielen Wahlmöglichkeiten – und direktem Ergebnis am Ende jedes Arbeitstags.
Dauer
2 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
800–1.050 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was machst du als Ausbaufacharbeiter/in?
Du bist die Person, die aus einem Rohbau einen fertigen Raum macht. Während andere noch Mauern hochziehen, kümmerst du dich um alles, was danach kommt: Böden verlegen, Wände verkleiden, Dämmungen anbringen, Trockenbauwände einziehen oder Fliesen setzen – je nachdem, welchen Schwerpunkt du in deiner Ausbildung wählst. Du arbeitest auf Baustellen, in Sanierungsprojekten und manchmal auch bei laufendem Betrieb in bewohnten Gebäuden. Das Ergebnis deiner Arbeit siehst du sofort – das ist einer der größten Pluspunkte dieses Berufs.
- Böden vorbereiten und verlegen (Parkett, Estrich, Fliesen oder Belag)
- Trockenbaukonstruktionen planen und montieren (Wände, Decken, Schächte)
- Dämmstoffe einbauen – für Wärme, Schall und Brandschutz
- Putz- und Stuckarbeiten ausführen
- Materialien und Mengen berechnen, Werkzeuge und Maschinen richtig einsetzen
- Qualität prüfen und auf Vorschriften (z. B. DIN-Normen) achten
Passt das zu dir?
Du magst es, mit deinen Händen etwas zu erschaffen und am Ende des Tages ein sichtbares Ergebnis zu haben? Du arbeitest gerne im Team, bist körperlich fit und hast kein Problem damit, auch mal auf dem Boden zu knien oder auf Gerüsten zu stehen? Dann ist dieser Beruf eine starke Wahl. Ausbaufacharbeiter/innen sind auf jeder größeren Baustelle gefragt – egal ob Neubau, Sanierung oder energetische Modernisierung.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber die meisten Betriebe erwarten mindestens den Hauptschulabschluss. Wichtiger sind Grundkenntnisse in Mathematik (Mengen berechnen, Maße umrechnen) und handwerkliches Geschick. Räumliches Vorstellungsvermögen hilft ebenfalls – damit du aus einem Plan weißt, wie das Ergebnis aussehen soll.
Und danach?
Nach zwei Jahren hast du einen anerkannten Abschluss in der Tasche – und kannst direkt weiter. Viele Ausbaufacharbeiter/innen hängen eine dreijährige Ausbildung in einem spezialisierten Handwerksberuf an (z. B. Trockenbaumonteur/in, Bodenleger/in oder Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in). Mit etwas Erfahrung und Weiterbildung ist auch der Meisterbrief oder die Selbstständigkeit als Unternehmer/in möglich. Der Bauboom und der steigende Bedarf an energetischen Sanierungen sorgen dafür, dass gut ausgebildete Ausbaufachkräfte langfristig gefragt bleiben.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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