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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Bauwerksabdichter/Bauwerksabdichterin

Bauwerksabdichter bringen Gebäude, Brücken und Dächer zuverlässig auf Vordermann – sie schützen Bauten vor Wasser, Feuchtigkeit und Witterung. Ohne sie würde in jedem Keller das Wasser stehen.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

800–1.150 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenNatur, Tiere & Umwelt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageSystemrelevantMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichStudium möglich

Was macht man als Bauwerksabdichter?

Du sorgst dafür, dass Gebäude wasserdicht bleiben – von der Kellerwand bis zum Flachdach. Als Bauwerksabdichter bringst du spezielle Abdichtungssysteme an Bauwerken an und schützt so Häuser, Brücken und Tunnel vor Feuchtigkeit, drückendem Wasser und Witterungseinflüssen. Ohne deine Arbeit würden Keller voll Wasser laufen, Brücken rosten und Dächer durchweichen. Du bist draußen auf Baustellen unterwegs, planst Arbeitsabläufe selbst und siehst am Ende des Tages das Ergebnis deiner Arbeit.

  • Baustellen vorbereiten und Abdichtungsmaterialien prüfen und bereitstellen
  • Kellerwände, Bodenplatten und Fundamente gegen Bodenfeuchtigkeit und drückendes Wasser abdichten
  • Flachdächer und flach geneigte Dächer mit Abdichtungsbahnen versehen
  • Brückentafeln und Verkehrsflächen abdichten
  • Fugen und Nahtverbindungen durch Schweißen (Quell-, Warmgas- oder Heizkeilschweißen) oder Kleben herstellen
  • Bauberichte und Aufmaßskizzen erstellen sowie Qualitätskontrollen durchführen
  • Gerüste aufstellen und Sicherheitsregeln auf der Baustelle einhalten

Passt das zu dir?

Dieser Beruf ist genau richtig, wenn du gerne draußen arbeitest, handwerklich begabt bist und Verantwortung übernehmen willst. Du bist körperlich fit, arbeitest gerne im Team und hast ein Auge für saubere, präzise Ausführung – denn undichte Stellen fallen irgendwann auf, und dann immer auf dich. Wenn dir Genauigkeit wichtig ist und du lieber mit den Händen als am Schreibtisch arbeitest, bist du hier genau richtig.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis starten viele mit einem Hauptschulabschluss durch. Wichtiger sind handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen und Grundkenntnisse in Mathematik und Physik. Außerdem solltest du keine Probleme damit haben, bei Wind und Wetter auf der Baustelle zu stehen.

Und danach?

Nach der Ausbildung kannst du dich als Fachkraft weiterentwickeln: Mit dem Meisterbrief darfst du selbst ausbilden und einen eigenen Betrieb führen. Über Weiterbildungen zum Techniker oder Polier steigst du in Leitungsaufgaben auf. Wer lieber studieren will: Viele Meister und Techniker aus dem Baubereich nutzen ihren Abschluss als Sprungbrett für ein Studium im Bauingenieurwesen. Spannend ist auch die Selbstständigkeit – gute Abdichter sind auf dem Markt sehr gefragt, weil der Sanierungsbedarf in Deutschland enorm ist.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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