
Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik/Bauwerksmechanikerin für Abbruch und Betontrenntechnik
Als Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik reißt du Gebäude kontrolliert ab, trennst Beton mit Hochleistungsmaschinen und sorgst dafür, dass aus alten Bauwerken neue Flächen entstehen – mit schwerem Gerät und jeder Menge Verantwortung.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
900–1.300 €
Das interessiert dich hier
Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was machst du als Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik?
Du bist derjenige, der am Ende eines Bauwerks-Lebenszyklus zum Einsatz kommt – und das im wahrsten Sinne. Mit Abbruchbaggern, Diamantsägen, Hydraulikzangen und Hochdruckwasserstrahlen trennst du Betonbauwerke, Brücken, Industrieanlagen oder ganze Gebäude präzise ab. Dabei geht es nicht um wildes Einreißen, sondern um kontrollierte, geplante Arbeit – millimetergenau und mit Rücksicht auf Nachbargebäude, Leitungen und Umwelt.
- Bedienen von schwerem Abbruchgerät: Bagger, Pulverisierer, Hydraulikhammer
- Trennen von Stahlbeton mit Diamantseilsägen, Kernbohrmaschinen und Wandsägen
- Vorbereiten und Sichern von Abbruchbereichen (Absperrungen, Stützmaßnahmen)
- Sortieren und Trennen von Abbruchmaterial für die Wiederverwertung
- Prüfen von Maschinen und Geräten auf Funktionsfähigkeit und Sicherheit
- Arbeiten nach technischen Plänen und Abbruchkonzepten
- Umgang mit Schadstoffen (z. B. Asbest) nach gesetzlichen Vorschriften
Passt das zu dir?
Du packst gerne an, bist körperlich fit und behältst auch in lauten, staubigen Umgebungen den Überblick? Dann könnte dieser Beruf genau dein Ding sein. Du arbeitest viel draußen, fährst schwere Maschinen und bist Teil eines Teams, das gemeinsam an einem Projekt arbeitet. Wer keine Lust auf Bürostuhl hat und lieber Ergebnisse sieht, die man anfassen kann, ist hier richtig.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss gibt es nicht als Pflicht, aber die meisten Betriebe stellen Bewerber mit Hauptschulabschluss ein. Wichtig ist: Du solltest handwerkliches Geschick mitbringen, keine Angst vor körperlicher Arbeit haben und technisches Verständnis für Maschinen und Geräte zeigen. Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf der Baustelle das A und O.
Und danach?
Nach der Ausbildung kannst du dich zum Vorarbeiter oder Polier auf der Baustelle hocharbeiten. Mit dem Meistertitel oder einem Techniker-Abschluss stehen dir Führungsaufgaben offen – oder die Selbstständigkeit mit einem eigenen Abbruchunternehmen. Wer studieren möchte, kann über den Meister auch ohne klassisches Abitur an Fachhochschulen starten. Die Branche wächst: Städte und Infrastruktur werden ständig umgebaut, Abrissaufträge fehlen nie.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
Alle Ausbildungen ansehen