heyJobstarter
Alle Berufe
AusbildungsberufMedien & Gestaltung

Bekleidungsgestalter / Bekleidungsgestalterin für höhere Mode

Du entwirfst und fertigst anspruchsvolle Modelle für die Haute Couture und gehobene Prêt-à-porter – von der Idee über die Schnittentwicklung bis zum fertigen Kleidungsstück.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

620–900 €

Das interessiert dich hier

Gestalten & KreativesHandwerk & AnpackenVerkauf & Kontakt

Interessens-Typ (RIASEC): Künstlerisch-kreativ · Praktisch-technisch · Unternehmerisch

Perspektive

Meister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichStudium möglich

Was macht man als Bekleidungsgestalter/-in für höhere Mode?

Du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Handwerk und Kunst. Als Bekleidungsgestalter/-in für höhere Mode entwickelst du individuelle, qualitativ hochwertige Kleidungsstücke für den gehobenen Modebereich – also Haute Couture, Maßanfertigungen und hochwertige Kollektionsteile. Das reicht von der ersten Skizze über die Schnittentwicklung bis hin zur Anprobe am Kunden und dem finalen Finishing.

  • Entwürfe und Modellskizzen nach Kundenwunsch oder eigenem Design erstellen
  • Schnitte entwickeln, anpassen und ausarbeiten – von Hand und am Computer (CAD)
  • Hochwertige Stoffe und Materialien auswählen und fachgerecht zuschneiden
  • Näharbeiten mit Präzision ausführen – von einfachen Nähten bis zu komplexen Verarbeitungstechniken
  • Anproben durchführen und Korrekturen am Schnitt oder am Kleidungsstück vornehmen
  • Verzierungen, Applikationen und handwerkliche Details wie Stickerei oder Paspeln anbringen
  • Qualitätskontrollen durchführen und auf makellose Verarbeitung achten

Passt das zu dir?

Du liebst Mode und hast ein feines Gespür für Ästhetik, Proportionen und Qualität? Du arbeitest gern mit deinen Händen und bist gleichzeitig kreativ und präzise? Dann ist dieser Beruf genau das Richtige. Du brauchst Geduld für aufwendige Detailarbeiten, ein gutes Auge für Schnitt und Passform – und Lust, mit anspruchsvollen Kundinnen und Kunden zu arbeiten.

Voraussetzungen

Ein Hauptschulabschluss reicht formal, in der Praxis bevorzugen viele Atelier-Betriebe Bewerber/-innen mit mittlerer Reife. Wichtiger als Zeugnisse ist oft ein überzeugendes Portfolio mit eigenen Entwürfen oder Nähprojekten. Handwerkliches Geschick, Kreativität und Durchhaltevermögen sind ein Muss.

Und danach?

Nach der Ausbildung kannst du dich in einem renommierten Modehaus oder einem exklusiven Atelier spezialisieren. Mit Erfahrung und dem Meistertitel kannst du dich selbstständig machen und dein eigenes Label aufbauen. Auch ein Studium an einer Modedesign-Hochschule steht dir offen – viele Hochschulen schätzen die handwerkliche Grundlage als Pluspunkt.

Passende Ausbildungsplätze