
Bestattungsfachkraft
Als Bestattungsfachkraft begleitest du Menschen in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens – du organisierst Beerdigungen, berätst Angehörige einfühlsam und sorgst dafür, dass Verstorbene würdevoll verabschiedet werden.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Sozial · Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Bestattungsfachkraft?
Du kümmerst dich um alles, was rund um eine Bestattung anfällt – und das ist deutlich mehr, als die meisten denken. Du bist der erste Ansprechpartner für trauernde Familien, hilfst ihnen bei der Planung und nimmst ihnen in einem emotionalen Ausnahmezustand viel Organisationsarbeit ab. Gleichzeitig arbeitest du handwerklich und gestalterisch: Du richtest Verstorbene würdevoll her, kümmerst dich um Särge und Urnen, schmückst Trauerhallen und koordinierst die Abläufe am Bestattungstag.
- Beratung von Angehörigen – Abschlussgespräche, Auswahl von Sarg, Urne und Bestattungsart
- Versorgung und Herrichtung Verstorbener (kosmetische Behandlung, Einkleidung)
- Organisation und Koordination von Trauerfeiern und Beisetzungen
- Gestaltung von Trauerhallen und Grabstätten mit Blumen und Dekoration
- Überführung Verstorbener – inland wie international
- Erledigung von Behördengängen (Sterbeurkunden, Genehmigungen)
- Pflege von Fahrzeugen und Arbeitsmitteln des Betriebs
Passt das zu dir?
Wenn du Einfühlungsvermögen mitbringst, ruhig bleibst auch wenn's emotional wird, und dir eine sinnvolle Arbeit wichtiger ist als ein Bürojob, könnte das dein Beruf sein. Du musst keine Angst vor dem Tod haben – aber Respekt und Würde im Umgang mit Verstorbenen und ihren Familien sind das A und O. Kein Tag ist wie der andere, und du wirst merken: Menschen, die du in der schwersten Zeit ihres Lebens wirklich unterstützt hast, vergessen das nicht.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber die meisten Betriebe wünschen sich einen Hauptschulabschluss oder mittlere Reife. Wichtiger als Noten sind persönliche Stärken: Einfühlungsvermögen, Diskretion, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, auch in belastenden Situationen professionell zu bleiben. Ein Führerschein Klasse B ist praktisch überall Pflicht.
Und danach?
Nach der Ausbildung kannst du dich zum Bestattungsmeister weiterbilden – das eröffnet dir die Möglichkeit, selbst Auszubildende anzuleiten oder einen eigenen Bestattungsbetrieb zu führen. Auch Spezialisierungen wie internationale Überführungen, Trauerbegleitung oder Kremationsleitung sind möglich. Wer studieren möchte, kann z.B. in Thanatologie oder Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Trauerbegleitung einsteigen.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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