
Beton- und Stahlbetonbauer/Beton- und Stahlbetonbauerin
Als Beton- und Stahlbetonbauer baust du Tragwerke, Decken, Wände und Treppen aus Beton – von der Schalung über die Bewehrung bis zum fertigen Bauteil. Ohne diesen Beruf stünde kein Hochhaus, keine Brücke und kein Parkdeck.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
800–1.200 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Beton- und Stahlbetonbauer?
Beton trägt die Welt – und du sorgst dafür, dass er hält. Als Beton- und Stahlbetonbauer errichtest du Bauteile und Tragkonstruktionen, die jahrzehntelang stabil bleiben müssen: Kellerdecken, Stützwände, Treppenhäuser, Brückenpfeiler oder ganze Hochhausskelette. Du arbeitest draußen auf der Baustelle, aber auch in Fertigteilwerken, wo Betonelemente industriell vorgefertigt werden.
- Schalungen aufbauen – du zimmert die Form, in die der Beton gegossen wird
- Bewehrungen verlegen – Stahlmatten und Betonstabstahl werden so eingebaut, dass der Beton Zugkräfte aufnehmen kann
- Betonieren – Beton einbringen, verdichten und nachbehandeln, damit er gleichmäßig aushärtet
- Fertigteile einbauen – vorgefertigte Deckenplatten, Stützen oder Treppen werden millimetergenau versetzt
- Oberflächen bearbeiten – schleifen, sandstrahlen oder strukturieren für technische oder gestalterische Anforderungen
- Sanierung und Instandsetzung – beschädigte Betonbauteile reparieren und dauerhaft schützen
Passt das zu dir?
Du packst gerne an und willst am Ende des Tages sehen, was du geschafft hast? Dann bist du hier richtig. Der Job ist körperlich fordernd – du arbeitest bei jedem Wetter, trägst schwere Materialien und stehst stundenlang. Gleichzeitig brauchst du Köpfchen: Baupläne lesen, Maße berechnen und Schalungsregeln einhalten erfordert Konzentration und handwerkliches Verständnis.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis starten viele mit einem guten Hauptschulabschluss durch. Wichtig sind Ausdauer, Zuverlässigkeit und ein Grundgefühl für Mathe und Geometrie. Wer nicht schwindelfrei ist oder körperliche Einschränkungen hat, sollte das vorher abklären.
Und danach?
Nach der Ausbildung hast du echte Optionen: Du kannst dich zum Vorarbeiter oder Polier hocharbeiten, die Meisterprüfung ablegen und damit deinen eigenen Betrieb eröffnen. Wer es noch weiter treiben will, kann über eine Technikerausbildung oder sogar ein Bauingenieur-Studium nachdenken. Fachkräfte im Betonbau werden händeringend gesucht – der Einstieg ins Berufsleben ist selten ein Problem.
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