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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Betonfertigteilbauer/Betonfertigteilbauerin

Als Betonfertigteilbauer/in stellst du in Werkhallen und auf Baustellen Betonteile her – von Trägern und Deckenplatten bis hin zu ganzen Fassadenelementen – und baust sie vor Ort ein.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

850–1.100 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenGestalten & Kreatives

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageSystemrelevantMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichSpezialisierung

Was macht man als Betonfertigteilbauer/in?

Stell dir vor, du baust quasi im Werk schon an einem Haus mit – lange bevor der erste Kran auf der Baustelle auftaucht. Genau das ist dein Job: Du fertigst Betonteile vor, die später als fertige Bausteine ins Gebäude eingesetzt werden. Das können Wände, Treppen, Deckenplatten, Brückenträger oder Stützpfeiler sein – Bauteile, die danach jahrzehntelang halten müssen.

  • Du baust Schalungen und Formen aus Holz und Kunststoff nach technischen Zeichnungen zusammen
  • Du verlegst Stahlmatten und Bewehrungsstäbe, die den Beton im Inneren stabil machen
  • Du mischst Beton, prüfst seine Qualität und füllst ihn in die Formen
  • Du entschalst fertige Teile, bearbeitest ihre Oberflächen (schleifen, waschen, versiegeln) und sorgst für fachgerechte Lagerung
  • Du wirst auch mit Spannbeton arbeiten – einer besonders belastbaren Technik für Brücken und große Hallen
  • Auf der Baustelle montierst du die Fertigteile mit Kran und Montagetechnik an ihren endgültigen Platz

Passt das zu dir?

Dieser Beruf ist genau richtig für dich, wenn du gerne mit den Händen arbeitest, technische Zeichnungen verstehen willst und Lust hast, am Ende des Tages zu sehen, was du gebaut hast. Du arbeitest drinnen (Werkhalle) und draußen (Baustelle), oft im Team – Einzelkämpfer kommen hier weniger weit als Teamplayer. Körperliche Belastung, Lärm und Dreck gehören dazu, aber die Arbeit ist abwechslungsreich und du kannst schnell Verantwortung übernehmen.

Voraussetzungen

Für den Einstieg reicht ein Hauptschulabschluss – viele Betriebe freuen sich auch über Hauptschüler, die handwerklich begabt sind. Gute Noten in Mathematik (Maße, Mischungsverhältnisse, Zeichnungen lesen) helfen dir im Alltag. Technisches Verständnis und ein Auge fürs Detail sind wichtiger als perfekte Schulzeugnisse. Ein Praktikum im Betonwerk zeigt dir schnell, ob der Beruf zu dir passt.

Und danach?

Mit deinem Abschluss stehst du gut da – die Bauindustrie sucht ständig Fachkräfte. Du kannst dich zum Betonbau-Meister weiterbilden, eine Technikerausbildung dranhängen oder dich in bestimmten Bereichen spezialisieren (z. B. Spannbeton, Fassadengestaltung). Wer will, kann auch ein Studium im Bauwesen aufnehmen – mit deiner Praxiserfahrung hast du dabei einen echten Vorteil.

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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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