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AusbildungsberufNatur, Landwirtschaft & Umwelt

Biologielaborant / Biologielaborantin

Biologielaboranten und -laborantinnen führen wissenschaftliche Laborarbeiten durch – von mikrobiologischen Analysen über Zellkulturen bis hin zu gentechnischen Methoden – und unterstützen damit Forschung, Industrie und Diagnostik.

Dauer

3,5 Jahre

Empfohlen

Mittlere Reife

Vergütung

620–900 €

Das interessiert dich hier

Natur, Tiere & UmweltTechnik & MaschinenComputer & IT

Interessens-Typ (RIASEC): Untersuchend-forschend · Praktisch-technisch

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageStudium möglichMeister / Techniker / FachwirtSpezialisierung

Was macht man als Biologielaborant/in?

Im Labor stehst du nicht einfach nur dabei – du bist mittendrin. Als Biologielaborant/in führst du eigenständig Versuche und Analysen durch, die zum Beispiel in der Pharmaforschung, der Lebensmittelkontrolle oder der medizinischen Diagnostik gebraucht werden. Du arbeitest mit Mikroorganismen, Zellkulturen und molekularbiologischen Methoden, wertest Messdaten aus und dokumentierst deine Ergebnisse sorgfältig.

  • Mikrobiologische, biochemische und zellkulturtechnische Untersuchungen durchführen
  • Proben (z.B. Gewebe, Körperflüssigkeiten) aufbereiten und analysieren
  • Gentechnische und molekularbiologische Techniken anwenden
  • Labormessgeräte bedienen, pflegen und warten
  • Versuchsergebnisse statistisch auswerten und protokollieren
  • Qualitätssicherung im Labor mitgestalten

Passt das zu dir?

Du liebst Naturwissenschaften und arbeitest gerne präzise und konzentriert? Dann bist du hier richtig. Die Arbeit im Labor verlangt Sorgfalt, ein gutes Auge für Details und Freude daran, Zusammenhänge in der Natur zu verstehen. Wenn dich schon in der Schule Bio- und Chemieunterricht begeistert hat und du lieber beobachtest und analysierst als draußen auf Baustellen zu stehen, passt dieser Beruf sehr gut zu dir.

Voraussetzungen

Formal reicht oft die mittlere Reife – in der Praxis bevorzugen viele Betriebe aber Bewerber/innen mit (Fach-)Abitur, weil naturwissenschaftliche Grundlagen wie Chemie, Biologie und Mathematik wichtig sind. Gute Noten in diesen Fächern sind ein klarer Pluspunkt. Außerdem hilft ein hohes Maß an Sorgfalt, Geduld und die Bereitschaft, auch für Routineaufgaben gewissenhaft zu bleiben.

Und danach?

Nach der Ausbildung hast du gute Karten auf dem Arbeitsmarkt – Biologielaboranten werden in Pharma, Chemie, Lebensmitteltechnologie, Umweltlaboren und Forschungsinstituten gesucht. Mit etwas Berufserfahrung kannst du dich zum Techniker oder zur Technikerin weiterbilden, oder mit dem Abitur ein Studium der Biologie, Biotechnologie oder Biochemie anschließen. Wer ins Management möchte, kann Führungsaufgaben im Labor übernehmen oder sich auf spezielle Methoden wie Genomik oder Immunologie spezialisieren.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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