
Bootsbauer/Bootsbauerin
Als Bootsbauer baust und reparierst du Wasserfahrzeuge – von Segelbooten über Motorjachten bis hin zu Ruderbooten. Handwerk trifft dabei auf maritime Technik.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–950 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Bootsbauer/Bootsbauerin?
Du bist der Mensch, der Boote erst möglich macht. Als Bootsbauer oder Bootsbauerin entwirfst, baust und reparierst du Wasserfahrzeuge aller Art – vom kleinen Ruderboot bis zur großen Motorjacht. Dabei arbeitest du mit verschiedenen Materialien: Holz, Glasfaser (GFK), Aluminium und modernen Verbundwerkstoffen. Kein Tag auf der Werft sieht aus wie der andere, und dein Handwerk hat buchstäblich Tradition seit Jahrtausenden – nur mit viel modernerem Material und Know-how.
- Rümpfe, Decks und Aufbauten aus Holz, GFK oder Aluminium herstellen
- Boote nach technischen Zeichnungen und Plänen bauen
- Motor- und Antriebsanlagen einbauen und warten
- Elektrik, Steuerungsanlagen und Navigationssysteme installieren
- Schäden begutachten und Reparaturen durchführen
- Oberflächen schleifen, lackieren und versiegeln
- Qualitätskontrolle vor der Übergabe ans Wasser
Passt das zu dir?
Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, technisches Verständnis mitbringst und am liebsten ein fertiges Produkt in den Händen hältst – oder in diesem Fall zu Wasser siehst –, bist du hier goldrichtig. Du solltest keine Scheu vor körperlicher Arbeit haben und Spaß daran finden, präzise zu arbeiten. Ein Faible für alles, was mit Wasser und Schiffen zu tun hat, schadet natürlich auch nicht.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber die meisten Betriebe erwarten mindestens einen Hauptschulabschluss. Gut zu haben sind Grundkenntnisse in Mathe und Physik – für Berechnungen von Materialmengen und Statik. Handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen und Ausdauer beim Feilen, Schleifen und Laminieren sind echte Pluspunkte.
Und danach?
Mit dem Gesellenbrief in der Tasche stehen dir viele Wege offen: Du kannst dich auf bestimmte Fachrichtungen spezialisieren – zum Beispiel auf Segelboote, Motorjachten oder Composite-Werkstoffe. Mit etwas Berufserfahrung kannst du die Meisterprüfung im Bootsbauer-Handwerk ablegen und damit deinen eigenen Betrieb führen oder Lehrlinge ausbilden. Auch ein Studium im Bereich Schiffbau, Meerestechnik oder Ingenieurwesen ist möglich. International sind Bootsbauer übrigens sehr gefragt – die Yacht-Branche ist global.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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