
Bühnenmaler und -plastiker/Bühnenmalerin und -plastikerin
Als Bühnenmaler und -plastiker erschaffst du die visuelle Welt auf der Bühne – von beeindruckenden Kulissen über täuschend echte Requisiten bis zu aufwendigen Dekorationselementen, die Theatervorstellungen, Opern und Musicals erst zum Leben erwecken.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
700–1.000 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Künstlerisch-kreativ · Praktisch-technisch
Perspektive
Was macht man als Bühnenmaler und -plastiker?
Du bist der kreative Kopf hinter dem Bühnenbild. In Theatern, Opernhäusern oder bei Film- und TV-Produktionen sorgst du dafür, dass Zuschauer wirklich in eine andere Welt eintauchen. Ob mittelalterliche Burg, futuristische Raumstation oder tropischer Dschungel – du malst, baust und gestaltest die Kulissen, die das Publikum in den Bann ziehen. Dabei arbeitest du mal mit dem Pinsel in der Hand, mal mit Säge und Spachtel, mal mit speziellen Beschichtungen und Effektmaterialien.
- Kulissen, Prospekte und Dekorationen entwerfen und herstellen
- Malereien und Schriften auf großformatige Leinwände und Hartfaser auftragen
- Requisiten und plastische Elemente (Figuren, Reliefs, Ornamente) formen und gestalten
- Materialien wie Gips, Papiermaché, Kunststoffe und Naturmaterialien verarbeiten
- Oberflächen täuschend echt imitieren – zum Beispiel Holz, Stein oder Metall
- Bühnenbilder auf- und abbauen sowie instand halten
- Eng mit Bühnenbildnern, Regisseuren und dem technischen Team zusammenarbeiten
Passt das zu dir?
Du liebst es, mit den Händen zu arbeiten und hast ein Auge für Farben, Proportionen und Detailgenauigkeit? Dann könnte das dein Traumberuf sein. Wer in diesem Job aufblüht, ist handwerklich geschickt, kreativ und hat gleichzeitig keine Scheu vor körperlicher Arbeit – denn Kulissen sind oft riesig und das Arbeiten auf Leitern und Gerüsten gehört dazu. Du arbeitest meistens im Team, bist aber auch in der Lage, selbstständig und konzentriert zu malen oder zu modellieren.
Voraussetzungen
Einen vorgeschriebenen Schulabschluss gibt es nicht – die meisten Betriebe erwarten aber mindestens einen Hauptschulabschluss. Wichtiger sind Zeichenkenntnisse, handwerkliches Geschick und Kreativität. Ein kleines Portfolio mit eigenen Zeichnungen oder Kunstarbeiten kann bei der Bewerbung wirklich den Unterschied machen. Vorkenntnisse in Malerei, Bildhauerei oder Kunsthandwerk sind ein klarer Pluspunkt.
Und danach?
Nach der Ausbildung hast du beste Chancen an Theatern, Opernhäusern, bei Filmproduktionen oder in Veranstaltungsagenturen. Mit Berufserfahrung kannst du dich als Vorarbeiter oder Werkstattleiter hocharbeiten, eine Meisterprüfung ablegen oder sogar als selbstständiger Kulissenmaler und Bühnenbildassistent arbeiten. Wer noch mehr will, kann mit dem Abitur im Rücken ein Studium in Bühnen- oder Kostümbild drauflegen.
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