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Ausbildungsberuf

Bürsten- und Pinselmacher/Bürsten- und Pinselmacherin

Als Bürsten- und Pinselmacher/in stellst du von der Zahnbürste bis zum Künstlerpinsel eine riesige Bandbreite an Borstenprodukten her – sowohl von Hand als auch an modernen Maschinen.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

600–900 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenGestalten & Kreatives

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ

Perspektive

Hohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichFührungslaufbahn

Was macht man als Bürsten- und Pinselmacher/in?

Du bist zuständig dafür, dass am Ende eines Fertigungsprozesses ein perfektes Produkt herauskommt – egal ob das eine robuste Industriebürste, ein präziser Malerpinsel oder eine alltagstaugliche Haarbürste ist. Du wählst die richtigen Materialien aus (natürliche Borsten, Kunstfasern, Holz, Kunststoff oder Metall), richtest Maschinen ein, steuerst Fertigungsabläufe und kontrollierst die Qualität. Handarbeit und Maschineneinsatz wechseln sich dabei ab – du lernst beides.

  • Materialien für Bürsten und Pinsel auswählen und vorbereiten
  • Maschinen und Anlagen einrichten und bedienen
  • Bürsten herstellen – durch Setzen, Einziehen, Stanzen, Drehen oder Binden
  • Pinsel herstellen – durch Einringen, Einzwingen, Einblechen oder Fassen
  • Fertigungsparameter überwachen und bei Bedarf anpassen
  • Qualitätskontrollen durchführen und Produkte kommissionieren
  • Produktionsprozesse mitgestalten und optimieren

Passt das zu dir?

Dieser Beruf ist genau das Richtige für dich, wenn du gerne mit deinen Händen arbeitest, aber auch Spaß daran hast, Maschinen zu verstehen und zu bedienen. Du magst es, wenn am Ende des Tages ein konkretes Produkt vor dir liegt, das du selbst hergestellt hast. Geduld und ein Blick fürs Detail sind wichtig – denn Qualität entscheidet. Die Ausbildung findet bundesweit in Fachklassen in Rothenburg ob der Tauber statt, das heißt: du lernst Gleichgesinnte aus ganz Deutschland kennen.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben – mit einem guten Hauptschulabschluss kannst du durchstarten. Hilfreich sind solide Kenntnisse in Mathematik (für Maße, Mengen und Fertigungsparameter), in Werken/Technik und in Physik. Handwerkliches Geschick und Sorgfalt sind ebenso wichtig wie die Bereitschaft, für den Berufsschulunterricht eventuell in eine andere Stadt zu reisen.

Und danach?

Nach der Ausbildung kannst du dich zum Meister im Bürstenmacher-Handwerk weiterqualifizieren und damit den Weg in die Selbstständigkeit oder in eine leitende Position einschlagen. Wer Führungsverantwortung anstrebt, kann auch eine Weiterbildung zum Techniker oder Betriebswirt machen. Da es in Deutschland nur wenige spezialisierte Betriebe gibt, bist du als Fachkraft besonders gefragt.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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