
Chirurgiemechaniker/Chirurgiemechanikerin
Als Chirurgiemechaniker/in fertigst du präzise chirurgische Instrumente, Implantate und medizinische Geräte – mit modernsten Maschinen und viel Fingerspitzengefühl. Deine Arbeit rettet im Operationssaal Leben.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Chirurgiemechaniker/in?
Du arbeitest an den Werkzeugen, die Ärzte im OP in den Händen halten – Skalpelle, Klemmen, Implantate, Endoprothesen. Als Chirurgiemechaniker/in stellst du diese hochpräzisen medizinischen Instrumente her, wartest sie und setzt sie instand. Das klingt technisch – und das ist es auch. Aber es steckt noch mehr dahinter: Deine Arbeit muss millimetergenau sein, weil Menschen ihr Leben damit anvertrauen.
- Chirurgische Instrumente, Geräte und Implantate herstellen und bearbeiten
- Metalle drehen, fräsen, bohren, schleifen und löten
- CNC-Werkzeugmaschinen programmieren und bedienen
- Werkstoffe härten, glühen und vergüten
- Bauteile zu funktionsfähigen Baugruppen zusammensetzen
- Instrumente prüfen, einstellen und reparieren
- Technische Zeichnungen lesen und Arbeitspläne erstellen
Passt das zu dir?
Du liebst es, mit deinen Händen präzise zu arbeiten, und findest es cool, wenn am Ende etwas wirklich Nützliches dabei rauskommt? Dann könnte das genau dein Ding sein. Du brauchst ein gutes Gespür für Maße und Toleranzen – ein paar hundertstel Millimeter können hier den Unterschied machen. Gleichzeitig lernst du, mit modernen CNC-Maschinen umzugehen, also ist das auch was für dich, wenn Technik und Digitales dich reizen.
Voraussetzungen
Ein Hauptschulabschluss reicht als formale Voraussetzung. Die meisten Betriebe freuen sich über gute Noten in Mathe, Physik und Technik. Wichtig sind außerdem:
- Sorgfalt und ein Auge fürs Detail
- Handwerkliches Geschick und ruhige Hände
- Interesse an Metall, Maschinen und Technik
- Bereitschaft, genau nach Plan zu arbeiten
Und danach?
Nach deiner 3,5-jährigen Ausbildung bist du als Gesellin oder Geselle in der Medizintechnik gefragt – einer Branche, die dauerhaft wächst. Du kannst dich zum Meister oder Techniker weiterbilden, in die Qualitätssicherung oder Produktentwicklung wechseln oder sogar selbstständig werden. Mit dem richtigen Abschluss steht dir auch ein technisches Studium offen.
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