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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Dachdecker / Dachdeckerin

Als Dachdecker:in sorgst du dafür, dass Dächer dicht halten und Gebäude vor Wind und Wetter geschützt sind – vom klassischen Ziegeldach bis zur modernen Solaranlage auf dem Dach.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

800–1.200 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenNatur, Tiere & Umwelt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageSystemrelevantMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Dachdecker:in?

Du arbeitest hoch oben – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Als Dachdecker:in bist du dafür zuständig, dass Dächer und Außenwände von Gebäuden richtig abgedichtet, gedämmt und gedeckt sind. Das bedeutet: Du verlegst Dachziegel, Schiefer, Schindeln oder Metallelemente, bringst Wärmedämmung und Dampfsperren an und sorgst dafür, dass kein Tropfen Wasser ins Haus kommt.

  • Dachflächen mit verschiedenen Materialien decken – von Ziegel bis Reetstroh
  • Wärmedämmung und Abdichtungslagen verlegen
  • Photovoltaik- und Solarthermieanlagen aufs Dach montieren
  • Dachrinnen, Fallrohre und Blitzschutzanlagen einbauen
  • Außenwandflächen mit Platten oder Metallelementen bekleiden
  • Schäden an bestehenden Dächern erkennen und reparieren
  • Baustellen einrichten, sichern und wieder aufräumen

Passt das zu dir?

Wenn du gerne draußen arbeitest, körperlich aktiv bist und kein Problem mit Höhe hast, ist dieser Job wie gemacht für dich. Du arbeitest selten allein – Teamarbeit auf der Baustelle ist der Alltag. Außerdem bist du oft bei Wind und Wetter unterwegs, also nichts für Weichspüler. Dafür siehst du am Ende des Tages genau, was du geleistet hast – und das buchstäblich von oben.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Handwerk nicht vor – viele Betriebe stellen bereits mit Hauptschulabschluss ein. Wichtiger sind Handgeschick, ein gutes Verständnis für Maße und Materialien sowie Schwindelfreiheit. Grundkenntnisse in Mathematik helfen dir beim Berechnen von Dachflächen und beim Zuschneiden von Materialien. Körperliche Fitness ist Pflicht, denn du trägst, kletterst und arbeitest in allen Wetterlagen.

Und danach?

Nach deiner Ausbildung kannst du dich richtig weiterentwickeln: Mit dem Meistertitel darfst du deinen eigenen Betrieb aufmachen und selbst ausbilden. Auch eine Weiterbildung zum Techniker oder ein Studium im Baubereich ist möglich. Wer sich auf Energetik spezialisiert – zum Beispiel auf Photovoltaik-Montage – ist gerade besonders gefragt, weil der Ausbau erneuerbarer Energien auf Hochtouren läuft. Kurzum: Du hast nach der Ausbildung viele Möglichkeiten.

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