
Elektroanlagenmonteur/Elektroanlagenmonteurin
Als Elektroanlagenmonteur/in installierst und verdrahtest du elektrische Anlagen, Schaltschränke und Beleuchtungssysteme – direkt auf der Baustelle oder im Betrieb.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–900 €
Das interessiert dich hier
Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Elektroanlagenmonteur/in?
Du bist derjenige, der elektrische Anlagen zum Leben erweckt – buchstäblich. Als Elektroanlagenmonteur/in montierst du Schaltschränke, verlegst Kabel, installierst Beleuchtungsanlagen und stellst sicher, dass alles sicher und korrekt verdrahtet ist. Du arbeitest mit Stromlaufplänen, Anschlussplänen und Verdrahtungsunterlagen – und setzt das, was auf dem Papier steht, in die Realität um.
- Elektrische Anlagen, Geräte und Maschinen montieren und installieren
- Kabel und Leitungen verlegen und befestigen
- Schaltgeräte (z. B. Sicherungen, Last- und Leistungsschalter) einbauen und verdrahten
- Baugruppen und Schaltschränke zusammenbauen und verdrahten
- Beleuchtungsanlagen installieren
- Lötverbindungen (Hart- und Weichlöten) herstellen
- Fehler und Störungen in Anlagen suchen, eingrenzen und beheben
- Montagestellen einrichten, sichern und wieder aufräumen
- Messungen durchführen und Anlagen in Betrieb nehmen
Passt das zu dir?
Du bist handwerklich geschickt, arbeitest gerne praktisch und hast Spaß daran, technische Zeichnungen und Schaltpläne zu lesen? Dann könnte dieser Job genau das Richtige sein. Du brauchst keine Angst vor Präzisionsarbeit – im Gegenteil: sauber verdrahtete Schaltschränke machen dich stolz. Außerdem arbeitest du oft auf verschiedenen Baustellen und Einsatzorten, was den Job abwechslungsreich hält. Mathe und Physik sollten dir nicht fremd sein, aber du musst kein Genie sein – solides Grundverständnis reicht.
Voraussetzungen
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, in der Praxis steigen die meisten mit einem Hauptschulabschluss oder der mittleren Reife ein. Wichtige Fächer für den Start: Mathematik (für Berechnungen und Schaltpläne), Physik (für elektrische Grundlagen) und Werken/Technik (für handwerkliches Geschick). Sorgfalt und Konzentration sind Pflicht – beim Arbeiten mit Elektrizität zählt jedes Detail.
Und danach?
Nach der Ausbildung kannst du dich weiterentwickeln: Zum Beispiel als Meister/in oder Techniker/in in der Elektrotechnik – damit stehen dir Führungsaufgaben und höheres Gehalt offen. Auch ein Studium (z. B. Elektrotechnik oder Energietechnik) ist mit der Ausbildung als Basis möglich. Und wer irgendwann seinen eigenen Betrieb aufmachen will, hat als Meister die perfekte Grundlage dafür.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
Alle Ausbildungen ansehen