
Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme/Elektronikerin für Gebäude- und Infrastruktursysteme
Als Elektroniker:in für Gebäude- und Infrastruktursysteme installierst und wartest du elektrische Anlagen in Gebäuden, Industrieanlagen und öffentlicher Infrastruktur – von der Stromverteilung bis zur Gebäudeautomation.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
750–1.100 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was machst du als Elektroniker:in für Gebäude- und Infrastruktursysteme?
Stell dir vor, du bist dafür zuständig, dass in einem modernen Bürogebäude, einer Industriehalle oder einem Krankenhaus das Licht brennt, die Alarmanlage funktioniert und die Heizung smart geregelt wird. Genau das ist dein Job! Du planst, installierst und wartest elektrische Anlagen – und sorgst dafür, dass Gebäude sicher und effizient funktionieren.
- Installation von Strom- und Beleuchtungsanlagen in Neubauten und bei Sanierungen
- Aufbau und Inbetriebnahme von Gebäudeautomationssystemen (Smart Building)
- Wartung und Instandhaltung von Sicherheitstechnik wie Brandmeldeanlagen, Einbruchmeldeanlagen und Videoüberwachung
- Verlegung von Kabeln und Leitungen für Energie- und Kommunikationstechnik
- Prüfung und Messung elektrischer Anlagen nach Vorschrift (z. B. VDE-Normen)
- Fehlersuche und Reparatur bei Störungen – du bist der Retter, wenn nichts mehr geht
- Dokumentation der ausgeführten Arbeiten und Übergabe an Kunden
Passt das zu dir?
Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, technische Zusammenhänge verstehen willst und es dir Spaß macht, Probleme zu lösen, bist du hier goldrichtig. Du arbeitest selten allein – auf der Baustelle bist du Teil eines Teams und hast direkten Kundenkontakt. Außerdem bist du viel draußen und an unterschiedlichen Orten unterwegs, kein Tag ist wie der andere.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis stellen die meisten Betriebe Azubis mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife ein. Wichtiger ist, dass du in Mathe und Physik mitkommst, handwerklich geschickt bist und zuverlässig arbeitest. Ein Führerschein ist oft nützlich, aber keine Pflicht.
Und danach?
Nach der Ausbildung hast du richtig gute Karten auf dem Arbeitsmarkt – Fachkräfte in der Elektrotechnik werden überall gesucht. Du kannst dich als Meister:in oder Techniker:in weiterqualifizieren, deinen eigenen Betrieb aufmachen oder über eine Förderung sogar studieren. Mit wachsender Erfahrung steigt auch dein Gehalt deutlich – und Stillstand kennt diese Branche nicht, denn Smart-Home, Energiewende und Digitalisierung sorgen für volle Auftragsbücher.
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