
Elektroniker für Geräte und Systeme/Elektronikerin für Geräte und Systeme
Du entwickelst, installierst und wartest elektronische Geräte und komplexe Systeme – von Mess- und Prüftechnik bis hin zu Automatisierungsanlagen. Dieser Beruf verbindet handwerkliches Geschick mit technischem Know-how auf höchstem Niveau.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
860–1.100 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Elektroniker/in für Geräte und Systeme?
Als Elektroniker/in für Geräte und Systeme tauchst du tief in die Welt der modernen Elektronik ein. Du entwickelst, baust, testest und wartest elektronische Geräte und komplexe Systeme – das kann von Medizintechnik über Luft- und Raumfahrt bis hin zu Automatisierungstechnik und Kommunikationssystemen reichen. Kein Tag ist wie der andere, weil jedes Gerät und jede Anlage ihre eigenen Herausforderungen mitbringt.
- Elektronische Schaltungen und Systeme entwickeln und aufbauen
- Geräte und Anlagen in Betrieb nehmen und konfigurieren
- Fehler analysieren und gezielt beheben (Troubleshooting)
- Mess- und Prüftechnik einsetzen, um Qualität sicherzustellen
- Software und Firmware auf Geräten installieren und testen
- Technische Dokumentationen lesen, verstehen und selbst erstellen
- Wartung und Reparatur von Elektronik-Baugruppen und Systemen
Passt das zu dir?
Wenn du Technik nicht nur nutzen, sondern wirklich verstehen und gestalten willst, bist du hier richtig. Du arbeitest gerne konzentriert, denkst logisch und hast Spaß daran, komplexe Probleme Schritt für Schritt zu lösen. Feinmotorisches Geschick ist ein Plus – schließlich lötest du manchmal winzige Bauteile auf Platinen. Und wenn ein Gerät nach deiner Reparatur wieder einwandfrei läuft, ist das ein echtes Erfolgserlebnis.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt der Gesetzgeber nicht vor – in der Praxis stellen die meisten Betriebe aber Bewerber/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Gute Noten in Mathe und Physik helfen dir enorm, weil du täglich mit Formeln, Schaltplänen und technischen Berechnungen arbeitest. Englischkenntnisse sind von Vorteil, da viele Handbücher und Datasheets auf Englisch sind.
Und danach?
Mit dem Gesellenbrief in der Tasche hast du richtig gute Karten. Die Elektronikbranche boomt – ob Automatisierung, erneuerbare Energien, Medizintechnik oder Rüstung, überall werden Fachkräfte gesucht. Du kannst dich zum Techniker oder Meister weiterbilden, ein technisches Studium dranhängen (z. B. Elektrotechnik oder Mechatronik) oder dich auf ein bestimmtes Einsatzgebiet spezialisieren. Selbstständigkeit ist ebenfalls eine Option.
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