
Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik nach der Handwerksordnung/Elektronikerin für Maschinen und Antriebstechnik nach der Handwerksordnung
Als Elektroniker:in für Maschinen und Antriebstechnik (HwO) installierst, wartest und reparierst du elektrische Antriebe, Steuerungen und Maschinen – und sorgst dafür, dass Motoren, Förderbänder und Produktionsanlagen zuverlässig laufen.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
870–1.150 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was machst du als Elektroniker:in für Maschinen und Antriebstechnik?
Stell dir vor, eine riesige Industrieanlage steht still – weil ein Motor ausfällt oder eine Steuerung spinnt. Genau dann bist du gefragt! Als Elektroniker:in für Maschinen und Antriebstechnik nach der Handwerksordnung kümmerst du dich um alles, was sich dreht, fährt und antreibt: Elektromotoren, Frequenzumrichter, Schaltanlagen und komplexe Maschinensteuerungen. Du bist das Bindeglied zwischen Elektrotechnik und Mechanik – und ohne dich läuft buchstäblich nichts.
- Elektrische Antriebe und Motoren installieren, anschließen und in Betrieb nehmen
- Steuerungen und Schaltschränke verdrahten und konfigurieren
- Fehler in Maschinen und Anlagen systematisch suchen und beheben
- Regelmäßige Wartung und Inspektion durchführen, damit Ausfälle gar nicht erst passieren
- Technische Dokumentationen lesen, verstehen und selbst erstellen
- Mit Kolleg:innen aus Mechanik, IT und Produktion zusammenarbeiten
Passt das zu dir?
Wenn du gerne weißt, warum Dinge funktionieren – und was zu tun ist, wenn sie es nicht mehr tun – dann bist du hier richtig. Du brauchst kein Angst vor Schmutz oder körperlicher Arbeit, aber du solltest auch Spaß daran haben, am Computer Schaltpläne zu lesen oder eine Steuerung zu programmieren. Technisches Verständnis, Sorgfalt und Geduld beim Troubleshooting sind deine wichtigsten Werkzeuge.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreiben die meisten Betriebe nicht vor – viele Azubis starten mit einem Hauptschulabschluss. Gut aufgehoben bist du, wenn du in Mathe und Physik solide bist, räumlich denken kannst und gerne mit den Händen arbeitest. Teamfähigkeit ist ebenfalls wichtig, da du oft auf Baustellen oder in Produktionshallen eng mit anderen Gewerken zusammenarbeitest.
Und danach?
Nach deiner 3,5-jährigen Ausbildung hast du viele Türen offen: Du kannst dich zum Meister oder Techniker weiterbilden, eine Führungsrolle übernehmen oder dich auf bestimmte Antriebssysteme spezialisieren. Mit einem Meisterabschluss steht dir sogar der Weg in die Selbstständigkeit offen. Wer mag, kann auch über eine Fachhochschule ein Ingenieurstudium dranhängen.
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