
Fachinformatiker / Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung
Als Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung entwickelst du Software und Apps – von der Idee über die Programmierung bis zum fertigen Produkt. Du löst echte Probleme mit Code und gestaltest digitale Lösungen für Unternehmen und Nutzer.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
850–1.150 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Untersuchend-forschend · Ordnend-verwaltend · Praktisch-technisch
Perspektive
Was macht man als Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung?
Du programmierst Software – und zwar richtige, die im echten Einsatz läuft. Ob Unternehmensanwendungen, Web-Apps, mobile Apps oder Schnittstellen zwischen Systemen: du bist dafür verantwortlich, dass Code entsteht, der funktioniert, wartbar ist und genau das tut, was Nutzer brauchen. Dabei arbeitest du meist im Team, tauschst dich mit Kollegen aus anderen Bereichen aus und entwickelst iterativ weiter – von der ersten Anforderung bis zum Deployment.
- Software-Anforderungen analysieren und in technische Konzepte übersetzen
- Anwendungen in Programmiersprachen wie Python, Java, C# oder JavaScript entwickeln
- Code testen, debuggen und Fehler systematisch beheben
- Datenbanken entwerfen und anbinden
- Schnittstellen (APIs) zwischen verschiedenen Systemen bauen
- Bestehende Software warten, optimieren und dokumentieren
- Mit Entwickler-Teams, Projektleitern und Auftraggebern zusammenarbeiten
Passt das zu dir?
Wenn du gerne knifflige Probleme löst, logisch denkst und Spaß daran hast, etwas am Computer zu erschaffen – dann ist das hier dein Ding. Du musst kein Programmier-Genie sein, bevor du anfängst: Der Beruf bringt dir alles bei, was du brauchst. Wichtig ist, dass du Lust hast, immer Neues zu lernen, denn in der IT-Welt ändert sich ständig etwas.
Voraussetzungen
Einen festen Schulabschluss gibt es nicht – viele Azubis starten mit mittlerer Reife, andere mit Abitur. Entscheidend sind Interesse an Technik und Computern, logisches Denkvermögen und Ausdauer beim Problemlösen. Grundkenntnisse in Mathe helfen, sind aber kein Muss. Erste Erfahrungen mit einer Programmiersprache sind ein Plus, aber kein Pflichtprogramm.
Und danach?
Mit abgeschlossener Ausbildung bist du auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt – IT-Fachkräfte werden in fast jeder Branche gesucht. Du kannst dich auf bestimmte Technologien oder Bereiche spezialisieren, eine Weiterbildung zum Techniker oder IT-Projektleiter machen oder ein Studium (z.B. Informatik oder Wirtschaftsinformatik) dranhängen. Viele gründen auch ihr eigenes kleines Software-Unternehmen. Die Möglichkeiten sind riesig.
