
Fachkraft für Abwassertechnik
Als Fachkraft für Abwassertechnik sorgst du dafür, dass Schmutzwasser sicher gesammelt, transportiert und gereinigt wird – ein Job, der Umweltschutz hautnah erlebbar macht und ohne den nichts läuft.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
860–1.100 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Fachkraft für Abwassertechnik?
Stell dir vor, du drückst morgens den Hebel runter – und danach? Kümmern sich Menschen wie du darum, was passiert. Als Fachkraft für Abwassertechnik betreibst und überwachst du Kläranlagen, Pumpstationen und Kanalnetze, die das Abwasser ganzer Städte sauber aufbereiten. Dein Arbeitsalltag ist draußen im Kanal genauso wie an digitalen Steuerungsanlagen – eine echte Mischung aus Handwerk, Technik und Umweltschutz.
- Betrieb und Wartung von Kläranlagen sowie Pump- und Hebewerken
- Inspektion und Reinigung von Abwasserkanälen und -leitungen
- Probenahme und Analyse von Abwasser- und Klärschlammproben
- Überwachung von automatisierten Prozesssteuerungen (SCADA/SPS)
- Beseitigung von Störungen und Verstopfungen im Kanalnetz
- Dokumentation von Messdaten und Betriebszuständen
- Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsschutzvorschriften
Passt das zu dir?
Du packst gerne an, bist auch bei Wind und Wetter draußen unterwegs und hast kein Problem damit, wenn's mal nicht riecht wie Rosen? Dann bist du hier richtig. Außerdem solltest du technisches Verständnis mitbringen, denn moderne Kläranlagen sind hochautomatisiert und werden über Computersysteme gesteuert. Wenn du gleichzeitig Verantwortung für die Umwelt spürst, ist das ein echter Bonus.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis starten die meisten mit einem Hauptschulabschluss. Wichtiger sind Zuverlässigkeit, handwerkliches Geschick und ein Grundverständnis für Chemie und Technik. Körperliche Fitness hilft, weil du auch in engen Schächten arbeiten kannst.
Und danach?
Mit deiner Ausbildung bist du in Kommunalbetrieben, Zweckverbänden oder bei privaten Entsorgungs- und Versorgungsunternehmen gefragt – und das langfristig, denn Abwasser fällt immer an. Mit Berufserfahrung kannst du dich zum Meister für Rohr-, Kanal- und Industrieservice weiterqualifizieren oder einen Techniker-Abschluss im Umweltbereich anstreben. Wer will, kann auch ein Studium im Bereich Umwelttechnik oder Wasserwirtschaft dranhängen.
