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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten schützen Gebäude, Holzkonstruktionen und Bauwerke vor Schäden durch Feuchtigkeit, Schädlinge, Feuer und Witterung – ein handwerklicher Job, der Häuser dauerhaft hält.

Dauer

2 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

700–900 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenNatur, Tiere & Umwelt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?

Du sorgst dafür, dass Gebäude und Holzkonstruktionen lange halten und vor Schäden geschützt bleiben. Das klingt trocken? Ist es alles andere als das – denn du arbeitest draußen auf Baustellen, kletterst an Fassaden, untersuchst alte Dachstühle und rettest historische Holzbalken vor dem Verfall. Ob Keller, Fassade oder Dachstuhl: Du erkennst Schwachstellen, wählst die richtige Schutzmethode und setzt sie fachgerecht um.

  • Holzkonstruktionen gegen Fäulnis, Pilzbefall und Schädlinge (z. B. Holzwürmer) behandeln
  • Feuchteschäden an Wänden, Kellern und Fundamenten diagnostizieren und abdichten
  • Bautenschutzmittel wie Imprägnierungen, Lasuren und Beschichtungen auftragen
  • Brandschutzanstriche und -beschichtungen auf Stahl- und Holzkonstruktionen aufbringen
  • Fassaden reinigen, sanieren und mit Schutzmitteln versiegeln
  • Wärmedämmmaßnahmen im Bereich des baulichen Holzschutzes unterstützen
  • Schäden dokumentieren und Protokolle für Auftraggeber erstellen

Passt das zu dir?

Wenn du Lust hast, jeden Tag etwas wirklich Handfestes zu tun – und nicht hinter einem Schreibtisch sitzen willst – bist du hier richtig. Du arbeitest im Team auf wechselnden Baustellen, trägst Verantwortung für die Qualität deiner Arbeit und lernst, wie Gebäude von innen und außen funktionieren. Du brauchst kein Abitur, aber handwerkliches Geschick, Ausdauer und ein gutes Auge für Details.

Voraussetzungen

Ein Hauptschulabschluss reicht in der Regel aus. Wichtiger als Noten sind: Spaß an handwerklicher Arbeit, keine Höhenangst (Leitern und Gerüste gehören dazu), Freude daran, Lösungen für knifflige Schäden zu finden – und die Bereitschaft, bei Wind und Wetter draußen zu arbeiten. Grundkenntnisse in Mathe und Chemie helfen, weil du mit Baustoffen und Schutzmitteln umgehst.

Und danach?

Nach deiner Ausbildung kannst du dich zum Vorarbeiter oder Werkpolier hocharbeiten oder den Meister im Maler- und Lackiererhandwerk bzw. im Zimmererhandwerk machen. Wer ein eigenes Unternehmen gründen will, hat mit dem Meistertitel die beste Ausgangslage. Auch Weiterbildungen in Schädlingsbekämpfung, Holzschutz oder baulichem Brandschutz sind möglich und machen dich am Markt besonders gefragt.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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