
Fachkraft für Lederverarbeitung
Als Fachkraft für Lederverarbeitung verarbeitest du Leder und Lederersatzstoffe zu hochwertigen Produkten wie Taschen, Gürteln oder Schuhen – handwerklich präzise und mit Gespür für Materialien.
Dauer
2 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–750 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Fachkraft für Lederverarbeitung?
Du arbeitest mit einem der ältesten Materialien der Menschheit – und das mit modernen Methoden. Als Fachkraft für Lederverarbeitung stellst du Lederwaren her: Taschen, Geldbörsen, Gürtel, Riemen oder Teile für Polstermöbel und Fahrzeuginnenräume. Du lernst, wie man Leder zuschneidet, bearbeitet, vernäht und veredelt – immer mit einem Auge für Qualität und Genauigkeit.
- Leder und Lederersatzstoffe nach Vorgabe zuschneiden
- Einzelteile mit Maschinen und von Hand zusammennähen
- Oberflächen behandeln, färben und veredeln
- Qualität der Materialien und fertigen Produkte prüfen
- Werkzeuge und Maschinen pflegen und einrichten
- Produktionsfehler erkennen und beheben
Passt das zu dir?
Wenn du gern mit den Händen arbeitest, ein Gespür für Materialien hast und Wert auf sorgfältige Arbeit legst, bist du hier genau richtig. Du brauchst kein Künstler-Gen – aber Ausdauer, Genauigkeit und Freude an einem handwerklichen Ergebnis helfen dir enorm. Wer gern sieht, was er mit den eigenen Händen erschaffen hat, wird diesen Beruf lieben.
Voraussetzungen
Für diese Ausbildung brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss. Wichtiger als Noten sind aber praktische Fähigkeiten: Fingerfertigkeit, ein Gefühl für Maße und Formen sowie technisches Verständnis für Maschinen. Ein Praktikum in einem Betrieb der Lederwarenbranche ist ein echter Pluspunkt – so weißt du schon vorher, was auf dich zukommt.
Und danach?
Nach deiner zweijährigen Ausbildung hast du solide Grundlagen in der Lederverarbeitung und kannst in Betrieben der Lederwaren-, Schuh- oder Möbelindustrie durchstarten. Mit Berufserfahrung kannst du dich zum Gerber, Sattler oder Feintäschner weiterqualifizieren oder eine Meisterausbildung anstreben und später sogar einen eigenen Betrieb führen. Auch Spezialisierungen im Bereich Luxusgüter oder nachhaltige Materialien sind möglich – denn Leder und Alternativen wie vegane Kunstleder boomen gerade.
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