
Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sorgst du dafür, dass Abfälle fachgerecht gesammelt, sortiert, verwertet oder entsorgt werden – damit Rohstoffe im Kreislauf bleiben und die Umwelt geschützt wird.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
850–1.100 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft?
Du bist derjenige, der dafür sorgt, dass Abfälle nicht einfach verschwinden – sondern sinnvoll wiederverwertet oder sicher entsorgt werden. Ob Papier, Plastik, Sondermüll oder Bauschutt: Du weißt genau, was wohin gehört und wie Rohstoffe zurück in den Kreislauf kommen. Du arbeitest bei kommunalen Entsorgungsbetrieben, privaten Entsorgungs- und Recyclingunternehmen oder in der Industrie.
- Abfälle annehmen, kontrollieren und klassifizieren
- Recyclingprozesse überwachen und steuern
- Maschinen und Fahrzeuge der Abfallwirtschaft bedienen und warten
- Gefahrstoffe und Sonderabfälle sicher handhaben
- Umweltauflagen und gesetzliche Vorschriften einhalten
- Daten dokumentieren und Betriebsabläufe koordinieren
- Kund:innen und Bürger:innen über Entsorgungsmöglichkeiten beraten
Passt das zu dir?
Dieser Job ist genau dein Ding, wenn du gerne draußen arbeitest, Verantwortung übernimmst und weißt, dass deine Arbeit wirklich etwas bewegt – für die Umwelt und für die Gesellschaft. Du brauchst keine Angst vor schmutzigen Händen, dafür aber ein gutes technisches Verständnis und Lust auf abwechslungsreiche Aufgaben. Kein Bürojob, sondern echter Einsatz – auf dem Betriebshof, an Sortieranlagen oder auf Deponien.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber viele Betriebe bevorzugen Bewerber:innen mit Hauptschulabschluss. Wichtig sind außerdem:
- Interesse an Umwelt- und Naturthemen
- Technisches Grundverständnis
- Zuverlässigkeit und Sorgfalt im Umgang mit Vorschriften
- Körperliche Belastbarkeit für Außeneinsätze
- Teamfähigkeit und Kommunikationsbereitschaft
Und danach?
Nach deiner Ausbildung stehen dir viele Wege offen. Du kannst dich zum Meister für Kreislauf- und Abfallwirtschaft weiterbilden oder den Weg in Richtung Techniker oder sogar ein Studium im Umweltbereich einschlagen. Mit Berufserfahrung sind auch Führungsaufgaben in Betrieben möglich – und der Bedarf an Fachkräften in dieser Branche wächst, denn Recycling und Kreislaufwirtschaft sind die Zukunft.
