
Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
Als Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice hältst du Rohrleitungen, Kanäle und industrielle Anlagen sauber, dicht und funktionsfähig – mit modernen Maschinen und Technik, die du selbst bedienst.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
800–1.050 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice?
Ohne funktionierende Rohre und Kanäle läuft buchstäblich nichts: kein sauberes Wasser, keine Abwasserentsorgung, keine Produktion in der Industrie. Du sorgst dafür, dass das alles klappt. Als Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice reinigst, inspizierst und sanierst du Rohrleitungen, Abwasserkanäle und Industrieanlagen – im kommunalen Bereich genauso wie in Betrieben und Fabriken.
- Rohrleitungen und Kanäle mit Hochdruck-Spülfahrzeugen und speziellen Maschinen reinigen
- Schäden in Leitungen mit Kamera-Systemen orten und dokumentieren
- Rohre und Kanäle sanieren – zum Beispiel durch Inliner-Verfahren, ohne alles aufzugraben
- Industrielle Tanks, Behälter und Anlagen säubern und warten
- Pumpstationen und Abscheider inspizieren und instand halten
- Mess- und Prüftechnik bedienen und Ergebnisse protokollieren
- Baustellen sichern und Arbeiten nach Vorschrift und Sicherheitsstandards durchführen
Passt das zu dir?
Dieser Job ist genau richtig für dich, wenn du gerne draußen arbeitest, keine Scheu vor schmutzigen Einsätzen hast und technisches Geschick mitbringst. Du fährst mit Fahrzeugen und bedienst hochmoderne Technik – Kamerasysteme, Spüleinheiten, Roboter zur Rohrinspektion. Kein Bürojob, dafür viel Abwechslung und echte Verantwortung.
Voraussetzungen
Du brauchst keinen bestimmten Abschluss, um dich zu bewerben – mit Hauptschulabschluss hast du gute Chancen. Wichtiger sind handwerkliches Geschick, technisches Interesse und Teamfähigkeit. Ein Führerschein (Klasse B) ist oft hilfreich, manchmal sogar Voraussetzung. Du solltest keine Probleme damit haben, auch mal in engen Bereichen oder unter einfachen Bedingungen zu arbeiten.
Und danach?
Nach deiner Ausbildung kannst du dich weiter spezialisieren – zum Beispiel auf Kanalsanierung, Industriereinigung oder Gefahrguttransport. Mit Erfahrung und Weiterbildung als Meister oder Techniker übernimmst du Führungsaufgaben oder machst dich selbstständig. Der Beruf ist in einer systemrelevanten Branche mit stabiler Nachfrage: sauberes Wasser und funktionierende Abwassersysteme braucht die Gesellschaft immer.

