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AusbildungsberufTechnik & Metall

Fahrzeuglackierer/Fahrzeuglackiererin

Als Fahrzeuglackierer/in gibst du Autos, Lastwagen und anderen Fahrzeugen ihren perfekten Look – du schützt Oberflächen, reparierst Lackschäden und setzt kreative Ideen mit Effektlackierungen und Beschriftungen um.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

620–900 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenGestalten & KreativesTechnik & Maschinen

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ

Perspektive

Hohe NachfrageZukunftssicherMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Fahrzeuglackierer/in?

Du bist dafür verantwortlich, dass Fahrzeuge nach einem Unfall wieder wie neu aussehen – oder gleich von Anfang an top in Schuss sind. Dabei geht es längst nicht nur ums Streichen: Du analysierst Untergrundschäden, wählst die richtigen Beschichtungsstoffe aus, mischst Lacke millimetergenau auf den richtigen Farbton und trägst sie präzise auf. Neben Reparaturlackierungen gehören auch kreative Aufgaben wie Folierungen, Airbrush-Designs, Effektlackierungen und das Gestalten von mobilen Werbeträgern zu deinem Alltag. Du arbeitest in Lackier- und Trockenkabinen, nutzt professionelle Sprühgeräte und sorgst dafür, dass Schutzlacke, Grundierungen und Decklacke perfekt aufeinander abgestimmt sind.

  • Fahrzeugoberflächen prüfen, vorbereiten und behandeln
  • Lacke mischen und auf den richtigen Farbton abstimmen
  • Reparaturlackierungen und Erstbeschichtungen durchführen
  • Effektlackierungen, Beschriftungen und Designs erstellen
  • Bleche ausbeulen und Karosserieteile montieren/demontieren
  • Qualitätskontrollen und Dokumentation der Arbeitsergebnisse
  • Auf Sicherheit und Umweltschutz beim Umgang mit Lacken achten

Passt das zu dir?

Wenn du handwerklich geschickt bist, ein Auge für Details hast und es dir Spaß macht, aus einem beschädigten Fahrzeug wieder ein Top-Ergebnis zu zaubern, bist du hier genau richtig. Du solltest Geduld mitbringen, farbenfroh denken können und kein Problem damit haben, mit chemischen Stoffen umzugehen. Ein bisschen Kreativität schadet nie – gerade wenn es um individuelle Designs geht.

Voraussetzungen

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben – ein guter Hauptschulabschluss reicht für den Einstieg. Hilfreich sind gute Kenntnisse in Chemie (für Lacke und Beschichtungsstoffe), Mathematik (für Mischverhältnisse und Maße) sowie technisches Verständnis. Farbsehschwäche wäre ein Hindernis, da präzises Farberkennen zum Alltag gehört.

Und danach?

Nach der Ausbildung kannst du dich zum Fahrzeuglackiermeister/zur Fahrzeuglackiermeisterin weiterbilden und damit deinen eigenen Betrieb führen. Auch eine Spezialisierung – zum Beispiel auf Oldtimer-Restaurierung, Folierungen oder Airbrush-Art – ist möglich. Wer den Meister in der Tasche hat, kann außerdem mit einem Meister-BAföG ein Studium anfangen. Die Kombination aus Handwerk und Kreativität macht diesen Beruf zukunftssicher – gut ausgebildete Fahrzeuglackierer/innen sind in Karosserie- und Lackierwerkstätten sowie in der Fahrzeugindustrie dauerhaft gefragt.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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