
Feinoptiker / Feinoptikerin
Als Feinoptiker/in stellst du hochpräzise optische Bauteile und Systeme her – von Linsen über Prismen bis hin zu kompletten optischen Geräten für Medizin, Industrie und Wissenschaft.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
620–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Feinoptiker/in?
Du arbeitest an der Schnittstelle von Handwerk und Hightech: Als Feinoptiker/in fertigst du optische Bauteile wie Linsen, Prismen und Spiegel mit extremer Präzision. Diese Teile stecken später in Mikroskopen, Teleskopen, Kameras, medizinischen Geräten oder Messapparaten. Millimetergenau ist dabei Untertreibung – hier geht's oft um Toleranzen im Mikrometerbereich.
Im Alltag schleifst, polierst und prüfst du Glasrohlinge, bringst Beschichtungen auf optische Oberflächen auf und montierst fertige Bauteile zu funktionsfähigen optischen Systemen. Du bedienst moderne CNC-Maschinen, liest technische Zeichnungen und überprüfst deine Ergebnisse mit präzisen Messinstrumenten.
- Schleifen und Polieren von plan- und rundoptischen Bauteilen (manuell und maschinell)
- Reinigen und Beschichten optischer Gläser und Linsen
- Montieren und Justieren von Baugruppen zu optischen Systemen
- Prüfen und Messen der Fertigteile auf Maßhaltigkeit und optische Qualität
- Bedienen und Überwachen von computergesteuerten Fertigungsanlagen
- Anfertigen technischer Zeichnungen analog und digital
- Qualitätssicherung und Dokumentation im Fertigungsprozess
Passt das zu dir?
Du hast ein ruhiges Händchen, ein Auge für Details und interessierst dich für Physik und Technik? Dann könnte dieser Beruf genau richtig für dich sein. Feinoptik ist nichts für Leute, die's eilig haben – dafür aber ideal, wenn du Präzisionsarbeit liebst und stolz darauf bist, wenn ein komplexes Bauteil auf den Mikrometer genau sitzt. Du arbeitest oft konzentriert und selbstständig, aber auch im Team mit anderen Fachkräften.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber die meisten Betriebe erwarten mindestens einen guten Realschulabschluss. Wichtig sind vor allem:
- Gute Noten in Mathematik, Physik und Technik
- Handwerkliches Geschick und Fingerfertigkeit
- Konzentrationsfähigkeit und Sorgfalt
- Interesse an Naturwissenschaften und Optik
- Technisches Verständnis für Maschinen und Messgeräte
Und danach?
Nach der Ausbildung kannst du in der Optik- und Feinmechanikbranche, bei Medizintechnikunternehmen, in der Luft- und Raumfahrt oder in der Forschung arbeiten. Mit Berufserfahrung ist eine Weiterbildung zum/zur Meister/in oder Techniker/in möglich. Wer studieren möchte, kann mit dem passenden Abschluss ein Ingenieurstudium in Optik, Photonik oder Feinwerktechnik dranhängen. Der Beruf bietet echte Entwicklungsperspektiven – hochspezialisierte Fachkräfte sind am Markt gefragt.
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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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