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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Fleischer / Fleischerin

Als Fleischer/-in zerlegst du Fleisch, stellst Wurst und Fleischprodukte her und berätst Kunden direkt am Tresen – ein Handwerk mit echter Vielfalt, das Präzision und Leidenschaft für Lebensmittel verbindet.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

620–900 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenNatur, Tiere & UmweltVerkauf & KontaktGestalten & Kreatives

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Sozial · Unternehmerisch

Perspektive

SystemrelevantHohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Fleischer/-in?

Du arbeitest täglich mit einem der ältesten Lebensmittel der Welt – und bringst echtes Handwerk rein. Als Fleischer/-in zerlegst du Schlachttiere wie Schwein, Rind oder Lamm, bereitest die Teilstücke für den Verkauf vor und stellst selbst Wurst, Schinken und Grillspezialitäten her. Kein Tag ist wie der andere: Mal stehst du in der Produktion, mal bedienst du Kunden an der Theke.

  • Fleisch beurteilen, zerlegen und für den Verkauf herrichten
  • Koch-, Brüh- und Rohwurst selbst herstellen
  • Pökel- und Räucherwaren, Hackfleisch und Marinaden zubereiten
  • Kühlräume, Maschinen und Anlagen reinigen und bedienen
  • Hygiene- und Lebensmittelvorschriften einhalten
  • Kunden beraten und Produkte ansprechend präsentieren
  • Waren verpacken, kennzeichnen und Lagerbestände kontrollieren

Passt das zu dir?

Wenn du gerne anpackst, handwerklich geschickt bist und Spaß daran hast, mit Lebensmitteln zu arbeiten, könnte das dein Ding sein. Du startest früh in den Tag, arbeitest oft im Team und hast direkten Kundenkontakt – ideal, wenn du nicht den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen willst. Auch ein Gespür für Qualität und Hygiene ist wichtig: Schließlich essen Menschen, was du herstellst.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis starten viele mit einem Hauptschulabschluss durch. Wichtiger sind körperliche Belastbarkeit (du stehst viel und arbeitest in Kühlräumen), Sorgfalt im Umgang mit Lebensmitteln und ein gutes Hygienebewusstsein. Handgeschick und Teamfähigkeit helfen dir, schnell reinzukommen.

Und danach?

Nach deiner Ausbildung hast du richtig gute Karten: Du kannst dich zum Fleischermeister weiterbilden, einen eigenen Betrieb eröffnen oder dich auf bestimmte Bereiche wie Catering, Feinkost oder Grillspezialitäten spezialisieren. Wer möchte, kann auch in die Lebensmitteltechnik oder ins Qualitätsmanagement wechseln – mit entsprechender Weiterbildung sogar bis zur Betriebsleitung in der Industrie.

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