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AusbildungsberufTechnik & Metall

Fluggerätelektroniker/Fluggerätelektronikerin

Als Fluggerätelektroniker/in installierst, prüfst und wartest du elektronische und elektrische Systeme an Flugzeugen – von der Avionik bis zum Antrieb. Mit der CAT-A-Lizenz darfst du Flugzeuge nach Wartungsarbeiten selbst technisch freigeben.

Dauer

3,5 Jahre

Empfohlen

Mittlere Reife

Vergütung

900–1.200 €

Das interessiert dich hier

Technik & MaschinenHandwerk & AnpackenComputer & IT

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageSystemrelevantStudium möglichSpezialisierungMeister / Techniker / Fachwirt

Was macht man als Fluggerätelektroniker/in?

Du arbeitest dort, wo Technik und Luftfahrt aufeinandertreffen: an Flugzeugen, Hubschraubern oder anderen Luftfahrzeugen. Deine Aufgabe ist es, die gesamte Elektronik und Elektrik an Bord in Schuss zu halten – Navigationssysteme, Sensorik, Steuerelektronik, Energieversorgung und vieles mehr. Kein Flugzeug hebt ab, wenn die Elektronik nicht stimmt. Und genau dafür bist du verantwortlich.

  • Elektronische Bauteile und Systeme ein- und ausbauen (Montage und Demontage)
  • Avionik-Komponenten installieren, justieren und in Betrieb nehmen
  • Fehler und Störungen gezielt aufspüren und beheben
  • Elektrische Anlagen auf Sicherheit prüfen und Messungen durchführen
  • Funktions- und Systemtests nach technischen Vorgaben durchführen
  • Wartungsarbeiten dokumentieren und Qualitätssicherung sicherstellen
  • Mit IT-Systemen Aufträge planen und Termine tracken

Passt das zu dir?

Wenn du Elektronik faszinierend findest, gerne genau arbeitest und dir Flugzeuge schon immer Gänsehaut bereitet haben – dann ist das dein Beruf. Du brauchst ein gutes technisches Verständnis, Sorgfalt und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Fehler hier können schwerwiegende Folgen haben, deshalb lernst du von Anfang an strukturiert und gewissenhaft zu arbeiten. Teamarbeit ist selbstverständlich, aber du musst auch selbstständig urteilen können.

Voraussetzungen

Ein mittlerer Schulabschluss ist die typische Eingangsvoraussetzung – viele Betriebe, vor allem in der Luftfahrtindustrie, erwarten aber gute Noten in Mathe, Physik und Englisch. Technisches Verständnis, Konzentrationsfähigkeit und ein Auge fürs Detail helfen dir enorm. Englisch ist wichtig, weil technische Dokumentation in der Luftfahrt oft auf Englisch ist.

Und danach?

Nach deiner 3,5-jährigen Ausbildung hast du bereits die CAT-A-Lizenz in der Tasche – das ist der offizielle Luftfahrt-Schein, der dir erlaubt, Flugzeuge nach Wartungsarbeiten technisch freizugeben. Das ist ein echter Türöffner in der Branche. Mit Berufserfahrung kannst du dich zur CAT-B-Lizenz hocharbeiten und noch mehr Verantwortung übernehmen. Wer weiter will, hat die Möglichkeit, ein Studium in Luft- und Raumfahrttechnik oder Elektrotechnik dranzuhängen, eine Weiterbildung zum Techniker zu machen oder sich auf bestimmte Flugzeugtypen zu spezialisieren. Die Luftfahrtbranche sucht ständig nach gut ausgebildeten Fachkräften – dein Einstieg in einen zukunftssicheren Job.

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