
Forstwirt / Forstwirtin
Als Forstwirt/in pflegst und bewirtschaftest du den Wald – du fällst Bäume, pflanzt nach und schützt Ökosysteme, damit der Wald auch für kommende Generationen gesund bleibt. Draußen sein ist hier kein Extra, sondern dein Alltag.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
700–950 €
Das interessiert dich hier
Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Forstwirt/in?
Stell dir vor, dein Büro ist ein Wald. Als Forstwirt oder Forstwirtin arbeitest du jeden Tag draußen in der Natur – bei Wind, Regen und Sonnenschein. Du sorgst dafür, dass der Wald gesund bleibt, nachwächst und seine wichtigen Aufgaben für Klima, Wasser und Tiere erfüllen kann. Das ist kein Job für Menschen, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen wollen – hier packst du richtig an.
- Bäume fällen und aufarbeiten – sicher und effizient mit Motorsäge oder vollmechanisierten Erntemaschinen
- Junge Bäume pflanzen und Kulturflächen vorbereiten, damit der Wald sich erneuert
- Waldbestände pflegen: Durchforstung, Ästen, Schutz vor Schädlingen und Krankheiten
- Holz vermessen, sortieren und fachgerecht lagern
- Wildtiere beobachten und jagdbetriebliche Einrichtungen wie Hochsitze pflegen
- Biotope anlegen und Fließgewässer pflegen – aktiver Naturschutz im Alltag
- Forstmaschinen und Geräte warten und auf ihre Einsatzbereitschaft prüfen
Passt das zu dir?
Dieser Beruf ist genau das Richtige für dich, wenn du gerne draußen bist, körperliche Arbeit nicht scheust und ein echtes Gespür für Natur und Umwelt hast. Du arbeitest eigenverantwortlich, oft auch im Team, und musst in manchen Situationen – zum Beispiel beim Baumfällen – absolut konzentriert und sicherheitsbewusst vorgehen. Technisches Verständnis ist ein Plus, denn moderne Forstmaschinen sind echte Hightech-Geräte.
Voraussetzungen
Rechtlich gibt es keinen Mindestabschluss – du kannst also auch mit Hauptschulabschluss starten. In der Praxis wünschen sich die meisten Betriebe mindestens einen Hauptschulabschluss. Wichtiger als Noten sind Fitness, Zuverlässigkeit und echtes Interesse an der Natur. Ein Führerschein ist oft hilfreich, da Forstbetriebe häufig weitläufig sind.
Und danach?
Nach deiner Ausbildung hast du mehrere Wege offen: Du kannst dich zum Forstwirtschaftsmeister/in weiterbilden und dann selbst ausbilden oder leitend tätig sein. Auch eine Fachschule (Staatlich geprüfter Forsttechniker/in) oder sogar ein Studium der Forstwissenschaften ist möglich. Mit etwas Berufserfahrung kannst du dich auf Spezialgebiete wie Naturschutz, Jagd oder den Einsatz von Forstmaschinen konzentrieren – oder in den öffentlichen Forstdienst wechseln.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
Alle Ausbildungen ansehen