
Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau
Als Fotomedienfachmann oder -frau bist du die erste Anlaufstelle rund um Kameras, Fototechnik und Bildbearbeitung – du berätst Kunden, verkaufst Produkte und sorgst dafür, dass aus jedem Schnappschuss ein richtig gutes Bild wird.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
620–850 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Künstlerisch-kreativ · Praktisch-technisch · Unternehmerisch
Perspektive
Was macht man als Fotomedienfachmann/-frau?
Du arbeitest im Fotofachhandel, im Fotostudio oder im Fotolabor und bist dort die Schnittstelle zwischen Technik, Kreativität und Kundenservice. Dein Job dreht sich um alles, was mit Bildern zu tun hat: von der Kamera-Beratung über die digitale Bildbearbeitung bis hin zur perfekten Fotoausgabe auf Papier, Leinwand oder im Web.
- Du berätst Kunden zu Kameras, Objektiven, Zubehör und Software – und findest für jeden das passende Equipment
- Du erstellst Bildkompositionen und gibst Tipps zur Bildgestaltung
- Du bearbeitest und optimierst Fotos mit professionellen Programmen wie Adobe Photoshop oder Lightroom
- Du kümmerst dich um Belichtungszeit, Blende, Farbtemperatur und andere technische Parameter bei der Aufnahme
- Du wählst Ausgabegeräte aus, bedienst sie und sorgst für deren Wartung
- Du wickelst Verkäufe, Umtausch und Reklamationen ab und erstellst Kaufbelege
- Du führst Kalkulationen durch und arbeitest mit Warenwirtschaftssystemen
- Du schulst Kunden im Umgang mit ihrer neuen Ausrüstung
- Du beachtest Bild-, Urheber- und Nutzungsrechte bei der Arbeit mit Fotos
Passt das zu dir?
Wenn du Fotos liebst, gerne mit Menschen redest und dich für Technik begeisterst, ist das dein Beruf. Du brauchst ein gutes Auge für Bildkomposition, Freude am Kundenkontakt und Lust, immer am Puls der neuesten Kamera- und Softwareentwicklungen zu bleiben. Geduld und Beratungstalent sind genauso wichtig wie technisches Know-how.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt die Ausbildungsordnung nicht vor – in der Praxis starten viele mit mittlerer Reife. Hilfreich sind gute Noten in Physik, Mathematik und Deutsch sowie grundlegende EDV-Kenntnisse. Wichtiger als Zeugnisse ist aber echte Begeisterung für Fotografie und Technik.
Und danach?
Nach deiner Ausbildung stehen dir viele Türen offen. Du kannst dich zum Fotografenmeister oder Handelsfachwirt weiterbilden, in die Fotografie wechseln, oder dich auf digitale Bildbearbeitung und Mediengestaltung spezialisieren. Wer gründen will, kann ein eigenes Fotostudio oder einen Fachhandel aufmachen. Mit einem Meisterabschluss ist auch ein Studium an einer Fachhochschule möglich.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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