
Gerüstbauer/Gerüstbauerin
Als Gerüstbauer baust du Arbeits- und Schutzgerüste an Gebäuden, Industrieanlagen und Brücken auf – und sorgst dafür, dass andere Handwerker sicher in der Höhe arbeiten können.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
800–1.250 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Gerüstbauer/-bauerin?
Du bist derjenige, der zuerst auf der Baustelle ankommt – und oft der Letzte, der geht. Als Gerüstbauer baust du die Stahlkonstruktionen auf, die Maurer, Maler, Elektriker und andere Gewerke überhaupt erst in die Höhe bringen. Ob an Wohnhäusern, Industrieanlagen, Brücken oder Türmen: Ohne deine Arbeit läuft auf der Baustelle nichts.
- Gerüste aus Metall auf-, um- und abbauen – von der einfachen Fassade bis zur komplexen Sonderkonstruktion
- Traggerüste, Hängegerüste, Wetterschutzhallen und Arbeitsbühnen errichten
- Traggründe prüfen und sichere Verankerungen herstellen
- Technische Zeichnungen und Baupläne lesen und umsetzen
- Gerüstteile lagern, transportieren und auf Mängel kontrollieren
- Arbeitssicherheit auf der Baustelle im Blick behalten
Passt das zu dir?
Du bist körperlich fit, schwindelfrei und packst gerne mit an? Dann ist das dein Ding. Gerüstbauer arbeiten bei jedem Wetter draußen, oft in großer Höhe. Du brauchst Teamgeist – alleine baut man kein Gerüst – und ein gutes Gefühl für Sicherheit, denn Fehler hier können gefährlich werden. Wenn du Lust hast, jeden Tag ein konkretes Ergebnis zu sehen und weißt, dass andere auf deine Arbeit angewiesen sind, wirst du diesen Beruf lieben.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber die meisten Betriebe wünschen sich mindestens einen Hauptschulabschluss. Wichtiger sind Motivation, handwerkliches Geschick und – ganz entscheidend – Schwindelfreiheit. Grundkenntnisse in Mathe und Technik helfen dir beim Lesen von Plänen. Körperliche Belastbarkeit ist ein Muss.
Und danach?
Nach der Ausbildung hast du richtig gute Karten: Gerüstbauer sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt wie selten. Du kannst dich zum Gerüstbaumeister weiterbilden, Kolleginnen und Kollegen anleiten oder irgendwann deinen eigenen Betrieb aufmachen. Mit dem Meister ist auch ein Studium im Bauingenieurwesen oder Facility Management möglich. Wer in die Industrie geht, findet Einsätze in Kraftwerken, Chemieanlagen oder auf Großbaustellen – oft mit attraktiven Zulagen.
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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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