
Glasveredler/Glasveredlerin
Als Glasveredler/in bearbeitest du Glaserzeugnisse durch Schleifen, Ätzen, Sandstrahlen oder Beschichten – und verwandelst so schlichte Glasrohlinge in dekorative oder funktionale Hightech-Produkte.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Glasveredler/in?
Du arbeitest mit einem der ältesten und gleichzeitig modernsten Werkstoffe überhaupt: Glas. Als Glasveredler/in veredelt du Glaserzeugnisse – das heißt, du bearbeitest Glasscheiben, Hohlgläser, Optikglas oder technische Gläser mit verschiedenen Verfahren, bis sie genau die Eigenschaften oder das Aussehen haben, die gefragt sind. Das kann dekoratives Glas für Architektur und Inneneinrichtung sein, Schutzglas für Maschinen oder hochpräzise Linsen für optische Geräte.
- Schleifen und Polieren von Glasoberflächen mit Maschinen und Handwerkzeug
- Ätzen und Sandstrahlen, um Muster, Mattierungen oder Strukturen zu erzeugen
- Beschichten von Glas (z. B. Entspiegelung, Wärmeschutz, Farbbeschichtung)
- Schneiden, Bohren und Kantenbearbeitung nach Maß
- Qualitätskontrolle – du prüfst optische Fehler, Maßhaltigkeit und Oberflächengüte
- Einrichten und Bedienen von CNC-Maschinen und Schleifanlagen
- Arbeiten nach technischen Zeichnungen und Kundenaufträgen
Passt das zu dir?
Wenn du gern mit deinen Händen arbeitest, aber auch ein Auge für Details und Qualität hast, bist du hier richtig. Du brauchst keine Scheu vor Maschinen und Werkzeugen – im Gegenteil, du lernst, sie präzise einzusetzen. Wer es liebt, wenn am Ende ein Stück Glas perfekt geschliffen oder mit einem edlen Muster verziert glänzt, dem macht dieser Beruf echte Freude. Kreativität kommt vor allem in der Fachrichtung Flachglas/Dekorglas zum Tragen, Präzision und technisches Verständnis eher bei optischem Glas und technischen Anwendungen.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreiben die Betriebe nicht zwingend vor – mit einem guten Hauptschulabschluss kannst du dich bewerben. Hilfreich sind gute Noten in Mathematik (für Maße und Toleranzen), ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und Sorgfalt bei der Arbeit. Handwerkliches Geschick und ein ruhiges Händchen sind ein Plus.
Und danach?
Mit abgeschlossener Ausbildung kannst du in Glasbetrieben, bei Optikherstellern, in der Architekturglasbranche oder in der Fahrzeugverglasung arbeiten. Wer mehr will, kann den Meistertitel im Glaserhandwerk oder in der Glasverarbeitung anstreben, eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in machen oder sich selbstständig machen. Über den zweiten Bildungsweg ist auch ein Studium möglich – z. B. Glastechnologie oder Werkstoffwissenschaften.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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