
Graveur/Graveurin
Als Graveur oder Graveurin vereidelst du Oberflächen mit handwerklichem Können und moderner Technik – vom klassischen Handstich bis zum computergesteuerten Laser.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
480–800 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Graveur/in?
Du arbeitest an der Schnittstelle von Handwerk, Kunst und Hightech. Ob du Schriften in edles Metall stichst, Muster per Laserstrahl in Werkstücke brennst, Prägewerkzeuge für Münzen und Medaillen herstellst oder Frontplatten und Beschilderungen fertigst – als Graveur/in hinterlässt du buchstäblich deine Spuren. Der Beruf verbindet traditionelles Handgeschick mit dem Umgang mit CAD-Software und modernen CNC-Maschinen.
- Motive, Schriften und Zeichen auf Freiformflächen übertragen – per Hand, Laser oder Ätzverfahren
- Technische Zeichnungen lesen und selbst mit CAD erstellen
- Gravierwerkzeuge anfertigen, schleifen und instand halten
- Oberflächen veredeln: mattieren, polieren, punzieren, beschriften
- Stempel, Prägewerkzeuge und Reliefdarstellungen manuell und maschinell herstellen
- Fertige Werkstücke auf Maßgenauigkeit, Farbe und Oberflächenqualität prüfen
- 3-D-Modelle und Schablonen mit CAD/CAM-Software aufbereiten
Passt das zu dir?
Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, ein Auge für Details hast und kreative Gestaltung genauso liebst wie präzise Handarbeit, bist du hier genau richtig. Du brauchst Geduld, ein feines Gefühl für Materialien und Freude daran, etwas Einzigartiges zu schaffen. Ein Plus: Du musst dich nicht zwischen Technik und Kunst entscheiden – beides gehört zum Job.
Voraussetzungen
Einen vorgeschriebenen Schulabschluss gibt es nicht, aber in der Praxis stellen viele Betriebe Bewerber/innen mit mittlerem Schulabschluss ein. Wichtiger als Zeugnisse sind räumliches Vorstellungsvermögen, handwerkliches Geschick, Konzentrationsfähigkeit und Interesse an Mathematik und Technik. Gute Augen (oder eine gute Brille) sind ebenfalls von Vorteil – die Arbeit ist oft sehr filigran.
Und danach?
Nach der Gesellenprüfung stehen dir viele Wege offen. Du kannst dich als Graveur/in weiter spezialisieren – zum Beispiel auf Schmuck, Münzprägung oder industrielle Laserbearbeitung. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung ist der Meistertitel möglich, der dir auch den Weg in die Selbstständigkeit öffnet. Wer noch mehr will, kann über eine Aufstiegsfortbildung oder ein Studium (z. B. Produktdesign oder Metalltechnik) nachdenken.
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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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