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AusbildungsberufGesundheit & Soziales

Hebamme / Entbindungspfleger

Als Hebamme begleitest du Frauen und Familien rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett – du bist eine der wichtigsten Vertrauenspersonen in einem der intensivsten Momente des Lebens.

Dauer

3 Jahre (duales Studium)

Empfohlen

Mittlere Reife

Vergütung

1.200–1.600 €

Das interessiert dich hier

Mit Menschen arbeitenNatur, Tiere & UmweltHandwerk & Anpacken

Interessens-Typ (RIASEC): Sozial · Untersuchend-forschend · Praktisch-technisch

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageSystemrelevantStudium möglichSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Hebamme?

Du bist dabei, wenn neues Leben beginnt – und das ist mehr als ein Job. Als Hebamme begleitest du werdende Mütter von den ersten Wochen der Schwangerschaft bis in die Zeit nach der Geburt. Du überwachst Mutter und Kind, erkennst Risiken frühzeitig und gibst den Frauen das Gefühl, gut aufgehoben zu sein. Auf der Geburtsstation unterstützt du aktiv bei der Geburt, koordinierst das Team und behältst auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf.

  • Schwangere bei Vorsorgeuntersuchungen begleiten und beraten
  • Geburten überwachen und unterstützen – auch eigenverantwortlich
  • Neugeborene direkt nach der Geburt versorgen und untersuchen
  • Wöchnerinnen im Wochenbett betreuen (Stillen, Rückbildung, Babypflege)
  • Familien bei psychischen oder sozialen Belastungen weitervermitteln
  • Dokumentation und Übergaben im Team sicherstellen

Passt das zu dir?

Du bist ein Mensch, der auch unter Druck ruhig bleibt? Der gut zuhört, einfühlsam ist, aber auch klare Ansagen machen kann, wenn es nötig ist? Dann ist das dein Beruf. Hebamme ist kein 9-to-5-Job – du arbeitest in Schichten, auch nachts und am Wochenende, weil Babys keinen Terminkalender haben. Dafür bekommst du etwas zurück, das sich kaum beschreiben lässt: die Dankbarkeit von Familien in einem der bedeutsamsten Momente ihres Lebens.

Voraussetzungen

Für die Ausbildung zur Hebamme brauchst du mindestens die mittlere Reife, viele Schulen bevorzugen aber Bewerber:innen mit Abitur. Ein Erste-Hilfe-Kurs, ein Pflegepraktikum oder Erfahrungen in einer Klinik oder beim Deutschen Roten Kreuz machen deine Bewerbung deutlich stärker. Seit 2020 ist die Ausbildung zur Hebamme in Deutschland akademisiert – du studierst also an einer Hochschule, kombiniert mit viel Praxis in Kliniken und ambulanten Einrichtungen.

Und danach?

Der Beruf bietet dir echte Perspektiven: Du kannst dich auf Bereiche wie Pränataldiagnostik, Stillberatung oder Wochenbettbetreuung spezialisieren. Viele Hebammen machen sich selbstständig und arbeiten als freiberufliche Beleghebammen oder gründen eigene Hebammenpraxen. Mit Weiterbildung oder einem Masterstudium stehen dir auch Türen in Lehre, Forschung oder Leitung offen.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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