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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Hochbaufacharbeiter / Hochbaufacharbeiterin

Als Hochbaufacharbeiter oder Hochbaufacharbeiterin baust du mit eigenen Händen an Häusern, Gebäuden und anderen Bauwerken – vom Fundament bis zur fertigen Wand. Du arbeitest auf Baustellen, mit echten Materialien und siehst täglich, was du geschafft hast.

Dauer

2 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

800–1.100 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenNatur, Tiere & Umwelt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageSystemrelevantMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Hochbaufacharbeiter / Hochbaufacharbeiterin?

Du willst was erschaffen, das bleibt? Dann ist dieser Job genau richtig. Als Hochbaufacharbeiter oder Hochbaufacharbeiterin arbeitest du direkt auf der Baustelle und bist an der Errichtung von Gebäuden, Mauern und anderen Bauwerken beteiligt. Du setzt Steine, verarbeitest Beton, erstellst Schalungen und unterstützt beim gesamten Rohbau – von Anfang an bis zur fertigen Struktur.

  • Mauerwerk aus verschiedenen Materialien herstellen (Ziegel, Kalksandstein, Beton)
  • Beton mischen, einbauen und verdichten
  • Schalungen für Beton- und Stahlbetonbauteile auf- und abbauen
  • Fundamente und Bodenplatten vorbereiten und ausführen
  • Bauzeichnungen lesen und im Team umsetzen
  • Baumaschinen und -geräte fachgerecht bedienen
  • Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften einhalten

Passt das zu dir?

Du magst es, draußen zu arbeiten, auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt? Du packst gern an und siehst lieber ein greifbares Ergebnis als stundenlang am Schreibtisch zu sitzen? Du bist teamfähig, körperlich fit und hast kein Problem damit, auch mal schwere Materialien zu bewegen? Dann bringst du schon viele wichtige Eigenschaften für diesen Beruf mit. Technisches Verständnis und räumliches Denken helfen dir außerdem dabei, Pläne zu lesen und präzise umzusetzen.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt der Gesetzgeber nicht vor – die meisten Betriebe wünschen sich aber mindestens einen Hauptschulabschluss. Wichtiger sind oft Motivation, Zuverlässigkeit und körperliche Belastbarkeit. Mathe-Grundkenntnisse sind hilfreich, weil du auf der Baustelle regelmäßig Mengen berechnest und Maße abnimmst.

Und danach?

Mit dem Abschluss als Hochbaufacharbeiter oder Hochbaufacharbeiterin hast du eine solide Basis für weitere Schritte. Du kannst dich weiterqualifizieren, zum Beispiel zum Maurer, Betonbauer oder Zimmerer, und anschließend den Meister anstreben. Mit Meistertitel stehen dir die Tür zur Selbstständigkeit und zur Übernahme von Führungsverantwortung offen. Auch ein Studium im Bauingenieurwesen ist für besonders Motivierte möglich.

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