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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin

Holz- und Bautenschützer kümmern sich darum, dass Gebäude, Holzkonstruktionen und Baustoffe vor Feuchtigkeit, Schimmel, Schädlingen und Verfall geschützt bleiben. Du arbeitest an echten Bauwerken – von der Altbausanierung bis zum Neubau.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

700–1.000 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenNatur, Tiere & Umwelt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Holz- und Bautenschützer?

Du sorgst dafür, dass Gebäude lange halten und sicher bleiben. Als Holz- und Bautenschützer erkennst du Schäden an Bauwerken – zum Beispiel Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbefall, morsche Holzbalken oder Schäden durch Insekten und Pilze. Dann bringst du Schutzmaßnahmen auf oder sanierst beschädigte Bauteile. Du arbeitest draußen auf Baustellen genauso wie in Kellern, Dachstühlen oder historischen Gebäuden.

  • Bauwerke auf Schäden untersuchen und Ursachen herausfinden
  • Holzschutzmittel, Imprägnierungen und Dichtungsmassen auftragen
  • Abdichtungen gegen Feuchtigkeit und Wasser herstellen
  • Schimmelpilze und Schädlinge bekämpfen und sanieren
  • Fassaden dämmen und vor Witterung schützen
  • Schadhafte Holzkonstruktionen reparieren oder verstärken
  • Maßnahmen dokumentieren und Arbeitsberichte erstellen

Passt das zu dir?

Wenn du gerne mit deinen Händen arbeitest, keine Angst vor Dreck oder engen Kellern hast und Spaß daran findest, echte Probleme an echten Gebäuden zu lösen – dann ist dieser Job genau das Richtige. Du bist viel unterwegs, jede Baustelle ist anders, und du siehst am Ende des Tages, was du geleistet hast. Außerdem trägst du echte Verantwortung: Schlecht geschütztes Holz oder undichte Keller können ein Haus ruinieren.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreiben die meisten Betriebe nicht vor – mit einem guten Hauptschulabschluss hast du gute Chancen. Wichtig sind handwerkliches Geschick, Sorgfalt und körperliche Belastbarkeit. Grundkenntnisse in Chemie und Physik helfen, weil du mit verschiedenen Materialien und Schutzmitteln arbeitest. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet in zwei Fachrichtungen statt: Holzschutz sowie Bautenschutz.

Und danach?

Nach der Ausbildung kannst du dich zum Meister weiterbilden und dann deinen eigenen Betrieb eröffnen. Auch Spezialisierungen – zum Beispiel auf Denkmalsanierung, Schimmelsanierung oder baulichen Brandschutz – sind gefragt und gut bezahlt. Wer Theorie mag, kann über den Meister oder Techniker sogar ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen oder Bautechnik anpeilen.

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