
Holzbildhauer/Holzbildhauerin
Als Holzbildhauer oder Holzbildhauerin erschaffst du kunstvolle Skulpturen, Reliefs und Ornamente aus Holz – vom ersten Entwurf bis zur fertigen Oberflächenbehandlung. Du verbindest handwerkliches Können mit künstlerischem Gespür.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
580–850 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Holzbildhauer?
Du arbeitest mit einem der ältesten Werkstoffe der Welt und verwandelst rohe Holzblöcke in echte Kunstwerke. Mit Klüpfel, Schnitzeisen, Raspel und Feile – aber auch mit modernen Maschinen – gibst du dem Material Form und Leben. Du fertigst Reliefs und Vollplastiken, gestaltest Ornamente und Schriften, restaurierst historische Schnitzarbeiten und setzt Werkstücke vor Ort ein und verankert sie fachgerecht.
- Skizzen, Werkzeichnungen und Freihandzeichnungen anfertigen
- Modelle erstellen und Abformverfahren anwenden
- Holzverbindungen wie Nut, Feder oder Dübel herstellen
- Reliefs, Vollplastiken, Ornamente und Schriften in Holz ausarbeiten
- Oberflächen beizen, ölen, wachsen oder lasieren
- Historische Bildhauer- und Schnitzarbeiten restaurieren
- Werkstücke fundamentieren, versetzen und verankern
Passt das zu dir?
Dieser Beruf ist ideal für dich, wenn du gerne mit den Händen arbeitest und gleichzeitig ein Auge für Form, Proportion und Ästhetik hast. Du bist geduldig, genau und hast Freude daran, etwas Dauerhaftes zu erschaffen – etwas, das Menschen noch in Jahrzehnten bewundern werden. Wenn du lieber an einem konkreten Werkstück sitzt als am Schreibtisch, bist du hier goldrichtig.
Voraussetzungen
Einen festen Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis bringen viele Azubis einen Hauptschulabschluss mit. Viel wichtiger sind Kreativität, räumliches Vorstellungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Zeichnen ist ein echter Vorteil, und Sorgfalt beim Arbeiten mit scharfen Werkzeugen ist ein Muss. Ein Praktikum in einer Holzbildhauerwerkstatt hilft dir, den Alltag schon vor der Bewerbung kennenzulernen.
Und danach?
Nach der Gesellenprüfung stehen dir mehrere Wege offen: Du kannst dich auf bestimmte Stilrichtungen oder Materialien spezialisieren, die Meisterprüfung ablegen und eine eigene Werkstatt eröffnen oder Azubis ausbilden. Wer möchte, kann auch ein Studium im Bereich Holzgestaltung, Restaurierung oder Kunsthandwerk anschließen. Deine Werke sind gefragt in Kirchenrestaurierungen, Museen, der Möbelbranche und im gehobenen Innenausbau.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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