
Holzblasinstrumentenmacher/Holzblasinstrumentenmacherin
Als Holzblasinstrumentenmacher/in baust und reparierst du Instrumente wie Flöten, Klarinetten oder Oboen – mit echtem Handwerk, viel Feingefühl und einem Ohr für guten Klang.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
490–750 €
Das interessiert dich hier
Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Holzblasinstrumentenmacher/in?
Du baust Instrumente, die Menschen zum Klingen bringen – Flöten, Klarinetten, Oboen, Fagotte oder Saxofone. Dabei arbeitest du mit Holz, Metall und Kunststoff und kombinierst handwerkliches Geschick mit einem echten Gefühl für Musik und Akustik. Jedes Instrument, das du fertigst oder reparierst, muss am Ende nicht nur gut aussehen – es muss auch perfekt klingen.
- Holz, Metall und Kunststoff manuell und maschinell bearbeiten: sägen, fräsen, drehen, biegen
- Klappenmechaniken herstellen, anpassen und auf dem Instrumentenkorpus zusammenbauen
- Tonlöcher und Säulchenlöcher präzise bohren
- Einzelteile durch Löten, Schrauben und Einpassen verbinden
- Instrumente spielfertig machen und auf Klang sowie Funktion prüfen
- Beschädigte Instrumente reparieren und überholen
- Oberflächen behandeln und veredeln
- Kundengespräche führen und Aufträge besprechen
Passt das zu dir?
Dieser Beruf ist perfekt, wenn du Musik liebst und gleichzeitig gerne mit den Händen arbeitest. Du brauchst Geduld und ein gutes Auge fürs Detail – ein paar Millimeter können über den Klang eines Instruments entscheiden. Wenn du außerdem Spaß an Werkstoffen und technischen Zusammenhängen hast, wirst du dich hier richtig wohlfühlen.
Voraussetzungen
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben – viele Betriebe wünschen sich aber mindestens einen Hauptschulabschluss. Wichtig sind vor allem gute Kenntnisse in Werken/Technik, Mathematik und Physik. Musikverständnis ist ein echter Pluspunkt – du solltest ein Gefühl für Klang mitbringen. Handwerkliches Geschick, Präzision und Ausdauer runden das Profil ab.
Und danach?
Mit deinem Gesellenbrief kannst du in spezialisierten Werkstätten, bei Instrumentenherstellern oder im Musikfachhandel arbeiten. Wer mehr will, legt die Meisterprüfung ab und kann sich selbstständig machen oder eine eigene Werkstatt leiten. Auch eine Weiterbildung zum Techniker oder ein Studium im Bereich Musikinstrumentenbau sind möglich. Für echte Klangfanatiker gibt es zudem Spezialisierungen auf bestimmte Instrumentengruppen oder auf die Restaurierung historischer Instrumente.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
Alle Ausbildungen ansehen