
Holzspielzeugmacher / Holzspielzeugmacherin
Als Holzspielzeugmacher/in fertigst du Spielzeug und kunsthandwerkliche Objekte aus Holz – vom Drechseln und Schnitzen bis hin zum Bemalen und Veredeln der Oberflächen.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
500–750 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Holzspielzeugmacher/in?
Du arbeitest mit einem der ältesten Werkstoffe der Welt – und schaffst daraus etwas, das Kinder zum Strahlen bringt. Als Holzspielzeugmacher/in entstehen unter deinen Händen Holzspielzeug, Dekofiguren und kunsthandwerkliche Erzeugnisse: vom klassischen Erzgebirge-Weihnachtsmann über Kreisel und Autos bis hin zu aufwendig bemalten Dekorationsstücken. Du arbeitest sowohl an Maschinen als auch von Hand – und kombinierst handwerkliches Können mit einem Gespür für Gestaltung.
- Holz auswählen, trocknen und fachgerecht lagern
- Werkstücke sägen, feilen, schleifen und drechseln
- Kleinteile auf Halbautomaten oder per Hand fertigen
- Dekorative Späne und Spanlocken durch Stechen, Drehen und Hobeln herstellen
- Oberflächen bemalen, verzieren und mit Druck- oder Spritztechniken veredeln
- Technische Zeichnungen und Freihandskizzen anfertigen
- Qualitätskontrollen durchführen und Produkte verpacken
Passt das zu dir?
Du liebst es, mit den Händen zu arbeiten, hast ein gutes Auge für Form und Farbe und magst es, wenn am Ende des Tages ein fertiges Produkt vor dir steht? Dann könnte das dein Ding sein. Geduld und Sorgfalt sind wichtig – viele Arbeitsschritte erfordern Präzision. Wer außerdem gerne kreativ ist und Freude am Gestalten hat, ist hier genau richtig.
Voraussetzungen
Rechtlich gibt es keine vorgeschriebene Schulbildung – auch mit Hauptschulabschluss kannst du durchstarten. Gute Grundlagen in Mathematik (für Maße und Mengen) und Werken oder Kunst helfen dir beim Einstieg. Ein Gespür für Holz als Werkstoff und Interesse an handwerklicher Präzision sind das Wichtigste.
Und danach?
Nach der Ausbildung kannst du dich weiterentwickeln – zum Beispiel als Meister/in im Holz- und Bautenschutzgewerbe oder im Tischlerhandwerk. Wer selbst gestalten will, kann sich spezialisieren oder sogar eine eigene Werkstatt aufmachen. In der Spielzeugbranche, im Kunsthandwerk oder in der Dekoproduktion gibt es interessante Perspektiven – und dank der besonderen Tradition in Regionen wie dem Erzgebirge auch touristische und kulturelle Nischen, in denen echtes Handwerk sehr gefragt ist.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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