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AusbildungsberufWirtschaft & Verwaltung

Industriekaufmann / Industriekauffrau

Als Industriekaufmann oder Industriekauffrau bist du das kaufmännische Rückgrat eines Industrieunternehmens – du steuerst Einkauf, Vertrieb, Personalwesen und Controlling und sorgst dafür, dass alles rund läuft.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Mittlere Reife

Vergütung

850–1.100 €

Das interessiert dich hier

Büro, Planung & OrganisationVerkauf & KontaktMit Menschen arbeitenComputer & IT

Interessens-Typ (RIASEC): Unternehmerisch · Ordnend-verwaltend · Sozial

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageGutes EinstiegsgehaltStudium möglichFührungslaufbahnSpezialisierung

Was macht man als Industriekaufmann / Industriekauffrau?

Du willst verstehen, wie ein Unternehmen wirklich funktioniert – von der Beschaffung bis zum Verkauf? Dann ist die Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau genau das Richtige für dich. Du wirst zur kaufmännischen Allrounderin oder zum Allrounder in Industriebetrieben ausgebildet – also in Unternehmen, die Produkte herstellen, von der Automobilbranche bis zur Chemieindustrie.

  • Du planst und koordinierst die Beschaffung von Materialien und Waren – und behältst dabei Kosten, Termine und Lieferanten im Blick.
  • Du unterstützt das Marketing-Team: Marktanalysen auswerten, Kampagnen planen, Werbemittel koordinieren.
  • Im Vertrieb erstellst du Angebote, bearbeitest Kundenaufträge und kümmerst dich darum, dass Liefertermine eingehalten werden.
  • Du arbeitest im Personalbereich mit: Stellenanzeigen schalten, Bewerbungen sichten, neue Kolleginnen und Kollegen einarbeiten.
  • Zahlen machen dir nichts aus: Du pflegst Kostenpläne, wertest Kennzahlen aus und bereitest Auswertungen für das Controlling vor.
  • Du arbeitest eng mit der Buchhaltung zusammen und verstehst, wie Jahresabschlüsse entstehen.

Passt das zu dir?

Diese Ausbildung ist ideal, wenn du organisiert bist, gerne mit Menschen kommunizierst und Spaß daran hast, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Du wechselst regelmäßig zwischen verschiedenen Abteilungen – das bedeutet Abwechslung, aber auch dass du flexibel sein musst. Wer gerne Verantwortung übernimmt und sowohl mit Zahlen als auch mit Menschen kann, ist hier richtig.

Voraussetzungen

Formal ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, aber die meisten Betriebe setzen mindestens die mittlere Reife voraus. Viele Auszubildende kommen mit Fachhochschulreife oder Abitur. Wichtig sind gute Noten in Deutsch und Mathe sowie Grundkenntnisse in Englisch, da du häufig mit internationalen Partnern oder Dokumenten zu tun hast.

Und danach?

Mit dem Abschluss als Industriekaufmann oder -kauffrau stehen dir viele Türen offen. Du kannst dich zum Fachwirt oder zur Fachwirtin weiterbilden, einen Betriebswirt-Abschluss draufsetzen oder – mit der entsprechenden Zugangsberechtigung – studieren. Wer Führungsverantwortung anstrebt, kann in Richtung Abteilungsleitung oder Projektmanagement wachsen. Der Beruf ist in nahezu allen Branchen gefragt und bietet damit eine echte Jobsicherheit.

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