
Industriekeramiker Dekorationstechnik/Industriekeramikerin Dekorationstechnik
Als Industriekeramiker:in Fachrichtung Dekorationstechnik gestaltest du keramische Produkte mit Mustern, Farben und Dekoren – von klassischen Porzellantellern bis hin zu modernen Designobjekten.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
580–750 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Künstlerisch-kreativ · Praktisch-technisch
Perspektive
Was macht man als Industriekeramiker:in Dekorationstechnik?
Du liebst es, wenn etwas nicht nur funktioniert, sondern auch schön aussieht? Dann ist dieser Beruf genau das Richtige für dich. Als Industriekeramiker:in in der Fachrichtung Dekorationstechnik bringst du keramische Produkte zum Strahlen – buchstäblich. Du trägst Dekore, Muster und Farben auf Porzellan, Steingut oder andere Keramikwaren auf und sorgst dafür, dass aus einem schlichten weißen Teller ein echtes Designstück wird.
- Dekore und Muster auf keramische Oberflächen auftragen – per Hand, Siebdruck, Schablone oder Transferdruck
- Glasuren und Brennfarben nach Vorgabe mischen und aufbringen
- Qualitätskontrollen durchführen und Farbmuster prüfen
- Maschinen für Druck- und Dekorationsprozesse einrichten und überwachen
- Fehlerstellen erkennen und korrigieren – für ein makelloses Ergebnis
- Werkzeuge und Maschinen pflegen und sauber halten
Passt das zu dir?
Dieser Beruf ist ideal für dich, wenn du ein gutes Auge für Farben und Details hast, gerne kreativ arbeitest und Freude an handwerklicher Präzision findest. Du arbeitest sowohl mit Maschinen als auch von Hand – eine Mischung, die nie langweilig wird. Wichtig: Du brauchst ein ruhige Hand, Geduld und den Anspruch, dass am Ende jedes Stück wirklich gut aussieht.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – die meisten Betriebe stellen Bewerber:innen mit Hauptschulabschluss ein. Was du wirklich mitbringen solltest:
- Gutes Farbgefühl und ein Auge für Details
- Handgeschick und eine ruhige, präzise Arbeitsweise
- Interesse an Design, Gestaltung und Material
- Bereitschaft, sowohl kreativ als auch technisch zu arbeiten
Und danach?
Nach deiner Ausbildung hast du in der keramischen Industrie, Porzellanmanufakturen oder im Kunsthandwerk gute Chancen. Mit etwas Berufserfahrung kannst du dich zum Meister oder Techniker weiterbilden oder dich auf bestimmte Dekorationstechniken spezialisieren. Wer ein eigenes Studio oder einen kleinen Betrieb anstrebt, kann sich auch selbstständig machen – kreative Keramik ist ein wachsender Markt.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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