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AusbildungsberufTechnik & Metall

Industriekeramiker / Industriekeramikerin

Als Industriekeramiker:in stellst du keramische Produkte für Industrie und Technik her – von der Formgebung über den Brand bis zur Qualitätskontrolle. Du arbeitest mit Materialien wie Porzellan, Steinzeug und technischer Keramik und sorgst dafür, dass die Teile exakt den Anforderungen entsprechen.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

620–820 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenGestalten & Kreatives

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichSelbstständigkeit möglich

Was macht man als Industriekeramiker:in?

In der Industriekeramik dreht sich alles um die Herstellung und Verarbeitung keramischer Bauteile und Produkte – aber nicht als Kunsthandwerk, sondern für die Industrie. Du arbeitest mit hochwertigen Materialien wie technischer Keramik, Porzellan oder Steinzeug und fertigst Teile, die in der Elektrotechnik, Medizintechnik, im Maschinenbau oder in der Sanitärbranche zum Einsatz kommen.

  • Aufbereitung von keramischen Massen und Glasuren
  • Formgebung durch Gießen, Pressen oder Drehen
  • Steuerung und Überwachung von Brennöfen
  • Qualitätskontrolle der Produkte nach Maßvorgaben
  • Bedienung und Wartung von Produktionsmaschinen
  • Veredeln und Glasieren von Oberflächen
  • Dokumentation von Fertigungsschritten und Prüfergebnissen

Passt das zu dir?

Wenn du Spaß daran hast, mit deinen Händen zu arbeiten, Präzision liebst und dich für Materialien und Produktionsprozesse interessierst, ist dieser Beruf genau richtig. Du arbeitest in einem strukturierten Umfeld, in dem Qualität und Genauigkeit zählen. Kreativität kommt beim Gestalten und Veredeln von Oberflächen zum Tragen – aber immer im technischen Rahmen.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, in der Praxis erwarten die meisten Betriebe aber mindestens einen Hauptschulabschluss. Hilfreich sind gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Werken oder Technik. Handwerkliches Geschick, Sorgfalt und ein gutes Auge für Details sind genauso wichtig wie Teamfähigkeit – in der Produktion arbeitest du selten alleine.

Und danach?

Nach deiner Ausbildung kannst du dich in viele Richtungen weiterentwickeln. Mit einem Meistertitel oder dem Techniker-Abschluss übernimmst du Führungsaufgaben oder machst dich selbstständig. Wer studieren möchte, kann über den Aufstieg zur Fachhochschulreife ein Studium in Werkstofftechnik, Keramikingenieurwesen oder Produktionstechnik anschließen. Die Keramikindustrie braucht Fachkräfte – dein Knowhow ist auch international gefragt.

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