heyJobstarter
Alle Berufe
AusbildungsberufMedien & Gestaltung

Industriekeramiker Verfahrenstechnik/Industriekeramikerin Verfahrenstechnik

Als Industriekeramiker/-in Fachrichtung Verfahrenstechnik stellst du keramische Erzeugnisse in der industriellen Produktion her – von der Masseaufbereitung über Formgebung und Trocknung bis zum Brennen. Technik, Material und Prozesssteuerung gehen hier Hand in Hand.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Mittlere Reife

Vergütung

700–1.050 €

Das interessiert dich hier

Technik & MaschinenHandwerk & AnpackenNatur, Tiere & Umwelt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichSpezialisierung

Was macht man als Industriekeramiker/-in Verfahrenstechnik?

Du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Handwerk und Hightech: In der industriellen Keramikproduktion verantwortest du die gesamte Prozesskette – vom Anmischen der Rohmassen über das Formen und Trocknen bis zum Brennen im Hochtemperaturofen. Das Ergebnis? Fliesen, Sanitärkeramik, technische Keramikteile oder Feuerfestprodukte, die in Bau, Maschinenbau und Industrie eingesetzt werden.

  • Keramische Rohmassen aufbereiten, dosieren und mischen
  • Maschinen und Anlagen für die Formgebung einrichten und bedienen (z. B. Pressen, Extruder, Gießanlagen)
  • Trocknungs- und Brennprozesse überwachen und steuern
  • Qualitätskontrollen durchführen – Maße, Gewicht, Oberfläche und Materialeigenschaften prüfen
  • Maschinen warten und kleinere Störungen beheben
  • Produktions- und Prozessdaten dokumentieren

Passt das zu dir?

Du magst es, wenn du siehst, was du herstellst – und dabei auch technisch denkst? Dann ist dieser Beruf ideal. Du arbeitest in einer Produktionshalle, hast täglich mit Maschinen und Rohstoffen zu tun, und lernst, wie aus Ton und Mineralien belastbare Bauteile entstehen. Wer gerne anpackt, Abläufe versteht und Qualitätsbewusstsein mitbringt, ist hier genau richtig.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis stellen die meisten Betriebe Bewerber/-innen mit mittlerem Schulabschluss ein. Wichtig sind außerdem:

  • Interesse an Technik und industriellen Produktionsprozessen
  • Handwerkliches Geschick und Sorgfalt
  • Grundkenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften (Chemie, Physik)
  • Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit

Und danach?

Mit abgeschlossener Ausbildung hast du mehrere Wege nach vorne: Du kannst dich zum/zur Industriemeister/-in Keramik weiterbilden oder eine Techniker-Schule besuchen. Wer später noch mehr will, kann über die Berufsausbildung auch ein technisches Studium angehen – viele Bundesländer ermöglichen das auch ohne Abitur. In spezialisierten Betrieben (z. B. Feuerfestkeramik, technische Keramik) sind erfahrene Fachkräfte außerdem besonders gefragt.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

Alle Ausbildungen ansehen