
Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau
Als Investmentfondskaufmann/-frau arbeitest du in der Finanzwelt: Du berätst Anleger, verwaltest Fonds und sorgst dafür, dass das Geld deiner Kunden klug investiert wird.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
(Fach-)Abitur
Vergütung
900–1.150 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Ordnend-verwaltend · Unternehmerisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Investmentfondskaufmann/-frau?
Du tauchst ein in die Welt der Kapitalmärkte und Geldanlagen – und hilfst dabei, dass Investmentfonds reibungslos funktionieren. Ob du Depotkonten eröffnest, Anleger zu passenden Fonds berätst oder Fondsbewegungen analysierst: Dein Job ist abwechslungsreich und immer nah am Marktgeschehen. Du arbeitest meist bei Banken, Kapitalverwaltungsgesellschaften oder Versicherungen.
- Depotkonten eröffnen, führen und kontrollieren
- Anleger beraten – und dabei erklären, welche Fonds zu welchem Risikoprofil passen
- Fondsbewegungen (Kauf, Verkauf, Ausschüttungen) erfassen und dokumentieren
- Wertentwicklungen berechnen und Berichte erstellen
- Fonds mit anderen Finanzprodukten vergleichen und bewerten
- Bei der Auflegung und Verwaltung neuer Fonds mitwirken
- Statistische Meldungen für interne und externe Stellen aufbereiten
- Immobilienmärkte und -standorte unter Anlagegesichtspunkten analysieren
Passt das zu dir?
Wenn du Zahlen liebst, gerne Zusammenhänge in der Wirtschaft verstehst und dir vorstellen kannst, eines Tages zu erklären, warum ein Fonds besser abschneidet als ein anderer – dann bist du hier genau richtig. Du solltest Spaß an Analyse haben, sorgfältig arbeiten und Lust auf Kundenkontakt mitbringen. Englisch ist ein Plus, weil internationale Finanzmärkte einfach dazugehören.
Voraussetzungen
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben – in der Praxis suchen die meisten Betriebe aber Bewerber mit Abitur oder Fachabitur. Gute Noten in Mathe, Wirtschaft und Deutsch helfen dir. Analytisches Denken, Verlässlichkeit und ein freundliches Auftreten im Kundenkontakt sind ebenfalls wichtig.
Und danach?
Mit dem Abschluss hast du einen starken Start in die Finanzbranche. Du kannst dich zum Bankfachwirt weiterbilden, ein Studium (z.B. BWL, Finance oder Wirtschaftsmathematik) dranhängen oder dich auf bestimmte Fondsarten spezialisieren. Wer ehrgeizig ist, arbeitet sich in Richtung Portfoliomanagement oder Fondsleitung vor – beides Bereiche mit echtem Karrierepotenzial.
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