
IT-System-Elektroniker/IT-System-Elektronikerin
Als IT-System-Elektroniker:in richtest du IT-Geräte und Netzwerke ein, hältst sie am Laufen und sorgst dafür, dass alles sicher und sauber konfiguriert ist – vom einzelnen PC bis zur ganzen Unternehmensinfrastruktur.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
870–1.100 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als IT-System-Elektroniker:in?
Du bist die Person, die dafür sorgt, dass IT-Systeme nicht nur existieren, sondern auch wirklich funktionieren. Das heißt: Du baust Computer, Server und Netzwerkgeräte auf, konfigurierst sie nach Kundenwunsch und nimmst sie in Betrieb. Wenn irgendwo der Wurm drin ist, bist du zur Stelle – du findest Fehler, behebst Störungen und hältst Systeme am Laufen. Dabei arbeitest du genauso mit Kabeln und Hardware wie mit Software, Netzwerkprotokollen und Sicherheitseinstellungen.
- IT-Geräte und Systeme installieren, konfigurieren und in Betrieb nehmen
- Netzwerkinfrastrukturen aufbauen und Übertragungssysteme einrichten
- Sicherheitsanforderungen analysieren und IT-Schutzmaßnahmen umsetzen
- Störungen aufnehmen, Fehler eingrenzen und Probleme beheben
- Kunden beraten und in die Nutzung von Systemen einweisen
- Elektrische Sicherheit prüfen und dokumentieren
- Qualitätsmängel erkennen, beseitigen und festhalten
Passt das zu dir?
Dieser Beruf ist genau richtig für dich, wenn du gerne mit Technik arbeitest – und zwar nicht nur am Bildschirm, sondern auch mit den Händen. Du schraubst, verkabelst, konfigurierst und löst Probleme. Gleichzeitig hast du Kundenkontakt: Du erklärst verständlich, was du gemacht hast, und schulst Nutzer im Umgang mit ihrer Technik. Wenn du sowohl analytisch denken als auch handwerklich anpacken magst, bist du hier goldrichtig.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, in der Praxis stellen die meisten Betriebe aber Leute mit mittlerem Schulabschluss oder Abitur ein. Wichtig sind vor allem: ein gutes technisches Verständnis, Interesse an IT und Elektronik sowie die Bereitschaft, dich immer wieder in neue Systeme einzuarbeiten. Mathe und Physik sollten dir nicht fremd sein – und Teamarbeit plus Kommunikationsstärke helfen dir enorm beim Kundenkontakt.
Und danach?
Nach der Ausbildung hast du richtig viele Möglichkeiten. Du kannst dich zum Techniker oder Meister weiterbilden, ein IT-Studium dranhängen oder dich auf Bereiche wie IT-Sicherheit, Cloud oder Netzwerkinfrastruktur spezialisieren. Der Bedarf an gut ausgebildeten IT-Fachleuten ist riesig – dein Einstieg in die Branche ist also kaum das Ende, sondern erst der Anfang.
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