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AusbildungsberufMedien & Gestaltung

Kameramann / Kamerafrau

Als Kameramann oder Kamerafrau bringst du bewegte Bilder zum Leben – ob bei Spielfilmen, TV-Produktionen oder Reportagen. Du entscheidest, wie eine Szene aussieht, wählst den richtigen Bildausschnitt und sorgst für perfektes Licht.

Dauer

ca. 2 Jahre (Weiterbildung, ca. 917 Stunden)

Empfohlen

Mittlere Reife

Das interessiert dich hier

Gestalten & KreativesTechnik & MaschinenComputer & IT

Interessens-Typ (RIASEC): Künstlerisch-kreativ · Praktisch-technisch

Perspektive

Digital & KIStudium möglichSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Kameramann / Kamerafrau?

Du bist das Auge hinter der Kamera. Ob spannende Dokumentation, emotionaler Spielfilm oder schnelle Nachrichtensendung – du entscheidest, was das Publikum sieht und wie es eine Szene erlebt. Dabei arbeitest du eng mit Regisseur:innen zusammen und setzt deren Vision mit technischem Know-how und künstlichem Gespür um.

  • Kameras und Zubehör aufbauen, einstellen und bedienen
  • Bildausschnitte, Kamerawinkel und Bewegungen planen und umsetzen
  • Licht setzen und Beleuchtungssituationen gestalten
  • Im Studio und bei Außenproduktionen drehen (z.B. Sport, Konzerte, Reportagen)
  • Objektivwahl und Schärfenführung präzise steuern
  • Mit dem gesamten Produktionsteam kommunizieren und Abläufe koordinieren
  • Technische Probleme vor Ort schnell lösen

Passt das zu dir?

Dieser Beruf ist genau das Richtige für dich, wenn du Technik und Kreativität unter einen Hut bringen willst. Du hast ein gutes Auge für Bilder, interessierst dich für Film und Fotografie und packst gern selbst an? Dann bist du hier richtig. Wichtig ist außerdem, dass du teamfähig bist – denn am Set arbeiten immer viele Menschen zusammen, oft unter Zeitdruck.

Voraussetzungen

Für den Einstieg in die Aus- und Weiterbildung zum Kameramann / zur Kamerafrau brauchst du in der Regel mindestens einen mittleren Bildungsabschluss. Viele Bildungseinrichtungen legen ihre Zugangsvoraussetzungen selbst fest – ein Praktikum oder erste eigene Dreherfahrungen können deine Chancen deutlich verbessern. Hilfreiche Schulfächer sind Physik (für Optik und Licht), Kunst (für Bildgestaltung), Englisch (die Branche ist international) und Deutsch (für Kommunikation am Set).

Und danach?

Nach deiner Ausbildung arbeitest du bei TV-Sendern, Filmproduktionsfirmen oder Werbeagenturen. Viele Kameraleute machen sich auch selbstständig und arbeiten als Freelancer für verschiedene Produktionen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kannst du zusätzlich ein Studium im Bereich Film- und Fernsehkamera draufsatteln und dich noch tiefer spezialisieren. Die Branche entwickelt sich ständig weiter – neue Technologien wie Virtual Production und digitale Workflows eröffnen laufend neue Möglichkeiten.

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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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