
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin
Als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in reparierst und baust du Fahrzeugkarosserien, richtest Unfallschäden aus und sorgst dafür, dass Autos, Busse oder Nutzfahrzeuge wieder in Top-Form sind.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was machst du als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
Du bist die Person, die aus einem Unfallauto wieder ein fahrtüchtiges Fahrzeug macht. Dellen, verbogene Träger, kaputte Türen – du richtest Karosserien wieder in Form, tauschst beschädigte Teile aus und schweißt neue Bleche ein. Dabei arbeitest du mit modernen Fahrzeugen, High-Tech-Richtbänken und computergestützten Messsystemen.
- Karosserieschäden nach Unfällen instand setzen und Bleche richten
- Fahrzeugteile aus Stahl, Aluminium und Kunststoff bearbeiten, schweißen und kleben
- Elektronische Fahrzeugkomponenten prüfen und einstellen
- Schutzschichten auftragen und Korrosionsschutz erneuern
- Fahrzeuggeometrie und Fahrwerk nach Reparaturen vermessen
- Nutzfahrzeugaufbauten, Anhänger oder Spezialfahrzeuge bauen (je nach Fachrichtung)
Passt das zu dir?
Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, technisches Verständnis mitbringst und Freude daran hast, sichtbare Ergebnisse zu liefern, bist du hier richtig. Du arbeitest präzise – manchmal auf den Millimeter genau – und hast ein gutes Gespür dafür, wie Metall und andere Materialien reagieren. Du solltest keine Angst vor körperlicher Arbeit haben, aber du nutzt auch immer öfter digitale Tools und Diagnosecomputer.
Voraussetzungen
Ein Hauptschulabschluss reicht für den Einstieg – viele Betriebe freuen sich über Bewerber mit gutem technischem Grundverständnis, handwerklichem Geschick und Teamfähigkeit. Physik und Mathe in der Schule helfen dir beim Umgang mit Messtechnik und Materialeigenschaften. Ein Praktikum in einer Karosseriewerkstatt zeigt dir, ob der Job wirklich zu dir passt.
Und danach?
Nach der Ausbildung hast du viele Möglichkeiten: Du kannst dich zum Meister oder Fahrzeuglackierer weiterbilden, einen Techniker-Abschluss draufsetzen oder mit dem Meistertitel sogar eine eigene Werkstatt eröffnen. Mit dem Meisterbrief steht dir außerdem der Weg ins Studium offen – z. B. Fahrzeugtechnik oder Maschinenbau.
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