
Kerzenhersteller und Wachsbildner/Kerzenherstellerin und Wachsbildnerin
Als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in fertigst du mit Wachs und anderen Rohstoffen Kerzen, Wachsfiguren und dekorative Wachsprodukte – handwerklich präzise und mit kreativem Gespür.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–850 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in?
Du arbeitest mit einem der ältesten Werkstoffe der Menschheit: Wachs. In dieser Ausbildung lernst du, wie aus Rohparaffin, Stearin, Bienenwachs und anderen Rohstoffen fertige Kerzen, kunstvolle Wachsfiguren oder dekorative Objekte entstehen. Das passiert sowohl per Hand als auch mit modernen Maschinen – und du bist mittendrin, von der Rohstoffauswahl bis zum fertigen Produkt.
- Kerzen und Wachsprodukte in verschiedenen Formen und Größen herstellen (gegossen, gezogen, gepresst)
- Rohstoffe wie Paraffin, Stearin oder Bienenwachs aufbereiten und mischen
- Farben, Duftstoffe und Additive gezielt einsetzen
- Wachsfiguren und dekorative Objekte modellieren und gestalten
- Produktionsmaschinen bedienen, einrichten und warten
- Qualitätskontrollen durchführen und Fehler erkennen
- Verpackung und Präsentation der fertigen Produkte vorbereiten
Passt das zu dir?
Dieser Beruf ist ideal für dich, wenn du gerne mit den Händen arbeitest und gleichzeitig ein Auge für Ästhetik und Gestaltung hast. Du kombinierst handwerkliches Können mit einem Gefühl für Materialien – denn jede Wachssorte verhält sich anders. Wenn du Spaß daran hast, etwas Schönes herzustellen, das man anfassen kann, und wenn dich Produktionsprozesse faszinieren, bist du hier richtig.
Voraussetzungen
Für diese Ausbildung reicht in der Regel ein guter Hauptschulabschluss. Wichtiger sind Neugier und Sorgfalt im Umgang mit Materialien. Das solltest du mitbringen:
- Handwerkliches Geschick und feine Motorik
- Kreativität und Sinn für Farben und Formen
- Sorgfalt und Genauigkeit beim Arbeiten
- Grundkenntnisse in Chemie oder Technik sind hilfreich, aber kein Muss
- Freude an praktischer Arbeit in der Produktion
Und danach?
Nach deiner Ausbildung kannst du in Kerzenfabriken, handwerklichen Betrieben oder der Kunsthandwerksbranche arbeiten. Wer mehr will, kann sich zum Meister im Wachsbildner-Handwerk weiterqualifizieren und dann einen eigenen Betrieb eröffnen oder Lehrlinge ausbilden. Auch eine Spezialisierung auf künstlerische Wachsobjekte – zum Beispiel für Kirchen, Museen oder Eventdekoration – ist möglich.
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