
Kriminaltechniker / Kriminaltechnikerin
Kriminaltechniker/-innen sichern und analysieren Spuren am Tatort – von DNA über Fingerabdrücke bis zu digitalen Beweisen – und helfen der Polizei dabei, Fälle aufzuklären.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
900–1.200 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Untersuchend-forschend · Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Kriminaltechniker/-in?
Du bist die Brücke zwischen Tatort und Gerichtssaal. Als Kriminaltechniker/-in sicherst du Spuren, die für das bloße Auge oft unsichtbar sind: Fingerabdrücke, DNA-Proben, Schusswaffenrückstände, digitale Daten oder Brandmuster. Du arbeitest eng mit Ermittlern zusammen, dokumentierst Befunde präzise und bereitest sie so auf, dass sie vor Gericht standhalten.
- Tatortarbeit: Spurensicherung, Fotodokumentation und Probenentnahme
- Laboranalyse: Auswertung biologischer, chemischer und physikalischer Spuren
- Digitale Forensik: Datenträger sichern und analysieren
- Gutachten erstellen und Ergebnisse für Ermittler aufbereiten
- Aussagen als Sachverständige vor Gericht
- Geräte und Chemikalien warten und kalibrieren
Passt das zu dir?
Wenn dich Detektivarbeit fasziniert, du dabei aber lieber im Labor oder mit Technik arbeitest als Verdächtige zu befragen, bist du hier genau richtig. Du brauchst ein gutes Auge fürs Detail, Geduld für sorgfältige Dokumentation und die Fähigkeit, auch bei schwierigen Tatortlagen ruhig und konzentriert zu bleiben. Naturwissenschaften – vor allem Chemie, Biologie oder Physik – sollten dir nicht fremd sein.
Voraussetzungen
Ein Mittlerer Schulabschluss ist das Minimum, viele Stellen – besonders im Landeskriminaldienst oder beim BKA – setzen aber Abitur voraus. Gute Noten in Naturwissenschaften und Mathematik helfen dir enorm. Körperliche Fitness und die Bereitschaft, auch an Tatorten mit belastenden Eindrücken zu arbeiten, gehören dazu. Bevor du direkt als Kriminaltechniker/-in einsteigst, ist häufig eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Kriminalistik, Chemie, Biologie oder Informationstechnik der erste Schritt.
Und danach?
Mit Berufserfahrung kannst du dich auf bestimmte Bereiche spezialisieren – zum Beispiel auf DNA-Analytik, digitale Forensik oder Brandermittlung. Ein anschließendes Studium (z. B. Kriminalistik, Forensik oder Chemie) öffnet Türen in Führungspositionen oder in die Forschung. Auch eine Tätigkeit für das Bundeskriminalamt oder Interpol ist mit den richtigen Qualifikationen möglich.
Passende Ausbildungsplätze
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